Eine Doppelförderung mit allfälligen Beiträgen an die Impulsberatung «erneuerbar heizen» aus kantonalen und kommunalen Förderprogrammen ist ausgeschlossen.
Die Förderung von Feinanalysen richten sich an Industrie- und Dienstleistungsunternehmen mit einem jährlichen Stromverbrauch von mindestens 0,5 GWh.
Auch Unternehmen mit einem Jahresverbrauch von weniger als 0,5 GWh, die aber verschiedene Antriebssysteme in ihren industriellen Prozessen oder Räumlichkeiten haben, können teilnehmen, wenn sie eine Analyse des Einsparpotenzials nachgewiesen haben.
Ab dem 1. Januar 2026 sind gemäss dem revidierten Raumplanungsgesetz (s. Artikel 18a) und der dazugehörigen Verordnung (s. Artikel 32a bis) genügend angepasste Solaranlagen an Fassaden – sowohl PV-Anlagen als auch solarthermische Anlagen - von Gebäuden innerhalb der Bau- und Landwirtschaftszonen grundsätzlich unter bestimmten Voraussetzungen bewilligungsfrei und nur meldepflichtig.
Bei geschützten Gebäuden bleibt die Baubewilligung für Solaranlagen an Fassaden weiterhin erforderlich.
Die am häufigsten verwendeten Photovoltaikanlagen bestehen hauptsächlich aus Glas, Aluminium, Silizium und Kunststoffen, deren Verfügbarkeit unbestritten hoch ist.
Sie benötigen zusätzlich Silber, das nur begrenzt verfügbar ist. Aber es werden laufend neue Lösungen entwickelt, um den Silberverbrauch zu reduzieren oder ganz durch Kupfer zu ersetzten. Kupfer ist in grossen Mengen verfügbar und 100 % rezyklierbar. Der Silberanteil in Photovoltaikanlagen ist fast fünfmal geringer geworden und wird weiter sinken.
Dank der aktuellen Forschung und Startups werden Photovoltaikanlagen in Zukunft wohl ohne Silber und somit auch frei von begrenzt verfügbaren Rohstoffen hergestellt.
EnergieSchweiz spricht keine Stipendien für einzelne Ausbildungen, sondern unterstützt die Anbietenden von Bildungsprojekten direkt. Finden Sie das passende Angebot auf der Seite Weiterbildungsangebote und Fachbuchreihe.
EnergieSchweiz bietet selbst keine Weiterbildungen an und spricht auch keine Stipendien, sondern fördert und unterstützt Aus- und Weiterbildungsprogramme von angesehenen Institutionen. Finden Sie das passende Angebot auf der Seite Weiterbildungsangebote und Fachbuchreihe.
Sämtliche konventionelle Leuchtmittel dürfen Sie nach wie vor und voraussichtlich auch in Zukunft verwenden. Wegen des Importverbots werden jedoch nach den Glühlampen auch bald die Leuchtstofflampen aus den Regalen verschwinden.
Nein, das KISS Netto-Null-Tool ist eine einfache Excel-Datei, die Sie direkt öffnen und nutzen können.
In einem energieeffizienten Neubau ist eine Lüftungsanlage sinnvoll. Minergie lässt weitgehend offen, wie die Frischluft in einen Raum gelangt. Möglich sind auch automatische Fensteröffnungen, in der Regel kommen aber Lüftungsanlagen zum Einsatz. Unabhängig von der gewählten Variante ist eine sorgfältige Planung sehr wichtig.
Eine Lüftungsanlage stellt eine hohe Qualität der Raumluft sicher, indem sie konstant frische Luft in die Wohnräume führt und die verbrauchte Luft (Abluft) abtransportiert. Das ist wichtig, weil die Hülle eines energieeffizienten Gebäudes sehr dicht ist. So gelangt kaum Luft von drinnen nach draussen oder umgekehrt. Es gibt also keinen automatischen Luftaustausch, wie das bei älteren Gebäuden der Fall ist. Auch mit dem Lüften von Hand kann nicht dauerhaft gute Luft in Innenräumen garantiert werden. Lesen Sie mehr dazu unter Lüftung.
Ein explizites Bekenntnis der Trägerschaft zum Thema Energie ist gewünscht. Falls noch nicht vorhanden, kann anstatt einer Anpassung der Statuten ein zusätzliches Bekenntnis zur Zusammenarbeit im Bereich Energie eingereicht werden.
Die 2,3 Mio. Schweizer Gebäude verursachen rund einen Drittel der gesamten CO2-Emissionen. Durch den Umstieg auf einheimische, erneuerbare Energien senken Sie den Ausstoss beim Heizen auf nahezu null.
Erfahren Sie mit dem Heizkostenrechner mehr über die CO2-Emissionen der verschiedenen Heizsysteme.
Eine Lüftungsanlage tauscht die Luft im Gebäude laufend aus. Daher ist es eigentlich nicht nötig, die Fenster zu öffnen, um frische Luft hereinzulassen. Möchten Sie trotzdem die Fenster öffnen, ist das jederzeit möglich.
Ja, Lüftungsanlagen eignen sich für Sanierungen. Je nach Bauweise des bestehenden Gebäudes ist aber nicht jeder Lüftungstyp sinnvoll. Komfortlüftungen sind manchmal nicht möglich, weil nicht genug Platz für die Leitungen zur Verfügung steht. Für Sanierungen kommen daher in der Regel Verbundlüftungen, Abluftanlagen und Einzelraumlüftungen infrage.
Der erste Blick trügt oft: Die Investitionskosten für klimafreundliche Heizsysteme sind teilweise zwar höher als der 1:1 Ersatz einer Öl- oder Gasheizung. Der Umstieg auf erneuerbare Energien rechnet sich jedoch für Hauseigentümer/innen ganz direkt:
Wegfall der CO2-Abgabe bei der Verwendung erneuerbarer Energien,
reduzierte Energie- und Betriebskosten,
Förderbeiträge und Steuerabzüge,
grössere Unabhängigkeit gegenüber Energiepreisschwankungen durch die Verwendung einheimischer erneuerbarer Energien.
Berechnen Sie die erwarteten Kosten der verschiedenen Heizsysteme mit dem Heizkostenrechner.
Die Schweiz hat eines der dichtesten öffentlichen Ladenetze für Elektroautos in Europa. Auf ich-tanke-strom.chfinden Sie eine umfassende, schweizweite Übersicht der öffentlichen Ladestationen für Elektroautos. Dabei sehen Sie in Echtzeit, welche Ladestation in Ihrer Nähe gerade frei ist.
Das Gebäudeprogramm von Bund und Kantonen unterstützt Sie in der ganzen Schweiz mit Fördergeldern bei der Verbesserung der Wärmedämmung Ihres Gebäudes. In den meisten Kantonen bei einer Umstellung auf eine Heizanlage mit erneuerbaren Energieträgern wie zum Beispiel Wärmepumpen, Sonnen- oder Holzenergieanlagen.
Umfassende Informationen und den Link zum Förderprogramm Ihres Kantons finden Sie auf Gebäudeprogramm. Neben der Unterstützung des Bundes und der Kantone gibt es noch eine Reihe weiterer Fördermöglichkeiten durch Gemeinden, Energieanbieter und Banken. Eine für Ihren Wohnort massgeschneiderte Übersicht finden Sie unter Massnahmenförderung.
Entscheidend ist, dass Sie Ihr Elektroauto in der Nähe von Ihrem Zuhause laden können. Grundsätzlich gilt: Je mehr Sie fahren, desto grösser sind die Einsparungen im Betrieb. Meist genügt im Alltag ein Elektroauto mit mittlerer Reichweite, für längere Reisen können Sie ein Auto mit grösserer Reichweite oder einen energieeffizienten Verbrenner mieten. Wenn Sie jedoch täglich mehr als die Reichweite des Elektroautos zurücklegen, sind Sie vielleicht mit einem energieeffizienten herkömmlichen Auto besser bedient.
Ja, zum Beispiel das Zertifikat Minergie-Betrieb von Minergie. Es zeichnet Gebäude von Eigentümerschaften aus, die durch eine gute Bewirtschaftung unnötigen Energieverbrauch, Treibhausgasemissionen und überhöhte Betriebskosten vermeiden wollen.
Der theoretische durchschnittliche Förderbeitrag beträgt ca. 50’000 CHF pro Projekt. Dazu gibt es einige weniger grössere Projekte mit einem Fördervolumen von bis zu 400’000 CHF aber auch eine Vielzahl von Kleinprojekten mit Förderungen von 5’000 bis 10’000 CHF.
Die Förderbeiträge können bis zu 40 % des gesamten Projektvolumens betragen, d. h. die restlichen 60 % werden durch die involvierten Projektpartnerschaften oder über Drittmittel erbracht.
Kontaktieren Sie die Expertinnen und Experten in der Sprache Ihrer Wahl. Sie erhalten in der gewählten Sprache eine Antwort.
Falls Sie Ihre fossile Heizung mit einem Fernwärmeanschluss ersetzen möchten, lohnt es sich abzuklären, ob in Ihrem Wohngebiet bereits ein Fernwärmenetz geplant ist oder existiert. Nutzen Sie dafür unsere Suchmaske und kontaktieren Sie im Anschluss Ihre Gemeinde oder Stadtverwaltung.
Ja, es gibt ein Anwendungshandbuch mit allen Erklärungen zu Daten und Berechnungen.
Anwendungshandbuch zum KISS Netto Null Tool
2025-11-03Nein. Die Förderung im Rahmen des Programms «erneuerbar heizen» ist unabhängig von der Gebäudekategorie (u. a. Restaurants, Industrie-, Gewerbe- oder Dienstleistungsbetriebe, Verkaufsgeschäfte, Büros, Schulen, Verwaltungsgebäude, Wohnen) und dem Energieträger des alten Wärmeerzeugers (u. a. Öl, Gas, Elektro, Wärmepumpe, Holz) oder dem Alter des Brenners.
Nein, die Förderung ist unabhängig von der Gebäudekategorie (u. a. Einfamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser und Stockwerkeigentum) und dem Energieträger des alten Wärmeerzeugers (u. a. Öl, Gas, Elektro, Wärmepumpe, Holz) und dem Alter des Brenners.
Ja. Was die Fördermittel des Bundes betrifft, wird die einmalige Vergütung zur Förderung von PV-Anlagen durch einen spezifischen Bonus für solche Anlagen an Fassaden (den «Neigungswinkelbonus») ergänzt, der seit dem 1. Januar 2025 verdoppelt wurde. Alle Fördermittel des Bundes werden von Pronovo verwaltet. Alle Anträge auf Bundessubventionen für PV-Anlagen werden von Pronovo bearbeitet, welche die Bewilligung und Auszahlung der Subventionen an die Eigentümer übernimmt. Oft gibt es zusätzliche Förderung durch Kanton oder Stadt, wobei diese eine Anmeldung vor Baubeginn erfordern.
Übersicht Fördergelder:Energiefranken
Tarifrechner Fördergelder vom Bund: Tarifrechner von Pronovo
Ein Personenwagen steht durchschnittlich während 23 Stunden am Tag still. So bietet es sich an, die Batterien von Elektrofahrzeugen entweder über Nacht zu Hause oder tagsüber am Arbeitsplatz aufzuladen. Alternativ können Sie auch die allgemein zugängliche Ladeinfrastruktur nutzen. Die Schweiz hat eines der dichtesten allgemein zugänglichen Ladenetze für Elektroautos in Europa. Auf ich-tanke-strom.chfinden Sie eine umfassende, schweizweite Übersicht der allgemein zugänglichen Ladestationen für Elektroautos. Dabei ist in Echtzeit ersichtlich, welche Ladestationen gerade verfügbar sind.
Nutzen Sie die Suchmaske unter Fernwärmenetze finden, um herauszufinden, ob in Ihrer Umgebung ein Fernwärmenetz existiert. Um über Fernwärmenetze in Planung informiert zu werden, wenden Sie sich am besten an Ihre Gemeinde oder Stadtverwaltung.
Ja, die richtige Konzeptionierung ist jedoch entscheidend. Der Wandaufbau, die Modulauswahl und die technische Umsetzung der PV-Anlagen spielen dabei eine entscheidende Rolle.
Die Brandschutzvorschriften definieren die Anforderung an die Materialisierung und den Nachweis über die Einhaltung der Schutzziele. Für Gebäude über 11 m Höhe ist ein entsprechender Nachweis erforderlich.
Der Fachverband Swissolar hat technische Lösungsansätze für sichere PV-Anlagen an Fassaden in einem Übergangsdokument zusammengefasst und zeigt eine einfache Nachweisführung auf. Zudem wird ein „Stand der Technik Papier“ für PV-Anlagen an Fassaden erarbeitet, um die Nachweisführung weiter zu vereinfachen.
Die wichtigsten beleuchtungsspezifischen Anforderungen sind in der SN EN 12464-1 und -2 aufgeführt. Die Werte der SN EN 12464 müssen – gemäss dem Arbeitsgesetz – am Arbeitsplatz eingehalten werden.
Einzel-, Gruppen-, Grossraumbüro: 500 lx
Sitzungszimmer, Schulzimmer: 500 lx
Restaurant (Selbstbedienung): 200 lx
Montagearbeit (grobe Arbeit): 300 lx
Montagearbeit (mittelfeine Arbeit): 500 lx
Warenlager (offen): 200 lx
Verkehrsflächen: 100 lx
Neben der Beleuchtungsstärke müssen auch noch andere Vorgaben (Blendung, Gleichmässigkeit etc.) berücksichtigt werden.
Die verbrauchsrelevanten Anforderungen sind in der SIA Norm 387/4 Elektrizität in Gebäuden – Beleuchtung festgehalten. Auch diese Energiekennzahlen sind, wie in den kantonalen Vorschriften vorgeschrieben, verbindlich.
Alle Anträge werden nach denselben Kriterien bewertet. Bestehende Energie-Regionen haben den Vorteil, bereits über eine Organisationsstruktur und existierende Zusammenarbeit zu verfügen, was das Antragsverfahren erleichtert.
Ob sich Heizen mit Wärmepumpen für Ihre Bedürfnisse eignet, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Der Standort Ihres Hauses, die verfügbaren natürlichen Energiequellen, der Temperaturunterschied zwischen Wärmequelle und Kältemittel sowie die Bausubstanz spielen eine Rolle, wenn Sie die Heizung ersetzen. Grundsätzlich ist der Einbau einer Wärmepumpe in einem Altbau unproblematisch und lohnenswert. Lassen Sie sich von einer Impulsberaterin oder einem Impulsberater die Möglichkeiten zeigen.
Die Karte ich-tanke-strom.ch wird laufend aktualisiert. Aktuell sind die Ladestationen der grössten Ladenetzbetreiber sowie von mehreren mittleren und kleineren Anbietenden der Schweiz abgebildet. Anbietende von öffentlichen Ladestationen sind eingeladen, sich der Dateninfrastruktur anzuschliessen. Treten Sie dafür mit uns in Kontakt.
Der Umstieg von einer Öl-, Gas- oder Elektroheizung auf ein erneuerbares Heizsystem hat auch einen direkten Einfluss auf den Wert einer Immobilie dank:
Reduktion des Wartungsaufwandes,
Verringerung der Energie- und Betriebskosten,
Optimierung des Energieaufwandes.
Holzheizungen eignen sich gut als Ersatz für Gas- oder Ölheizungen, wenn der Einbau einer Wärmepumpe nicht möglich ist. Es sollte jedoch genügend Platz für die Lagerung des Holzes oder der Pellets vorhanden sein. Ausserdem sind Holzheizungen in Gebieten mit hoher Luftbelastung wie in Städten eher nicht empfehlenswert. Für Einfamilienhäuser oder kleinere Mehrfamilienhäuser bieten sich insbesondere Stückholzheizungen oder Pelletheizungen an. Letztere können auch bei Überbauungen eingesetzt werden. Holzschnitzelheizungen sind vor allem für mittlere bis grössere Häuser geeignet.
Beispiele für eine erfolgreiche Veloförderung
Wie muss eine Stadt gestaltet sein, damit Velofahren attraktiv ist? Das Sonderheft «Stadt Land Velo»von Hochparterre zeigt gute Beispiele:
Bern öffnete Einbahnstrassen für Velofahrende und passte Ampelsteuerungen an.
Zürich setzt die Volksinitiative «sichere Velorouten» um.
Bulle realisiert eine preisgekrönte Veloplanung.
Dazu kommen 18 kleinere Beispiele aus der ganzen Schweiz und 12 Appelle an Fachleute und Behörden für die Planung und das Bauen.
Eine gedruckte Version kann unter Sonderheft «Stadt Land Velo»bestellt werden.
Auf der Themenwebseite «Stadt Land Velo»finden Sie weitere Inhalte zum Thema. Die Inhalte werden regelmässig aktualisiert.
Veloförderung in Schulen
Die Allianz Schule+Velosetzt sich dafür ein, dass Kinder und Jugendliche wieder vermehrt Velo fahren, damit sich längerfristig auch mehr Erwachsene in den Sattel schwingen. Die Plattform zeigt für jede Altersgruppe die passenden Angebote, stellt Unterrichtsmaterial zur Verfügung und bietet Mitmachaktionen wie Bike2school, DEFI VELOoder Bikecontrol.
E-Bike-City
Was passiert, wenn Städte ihren Strassenraum nach den Bedürfnissen von Velofahrende und E-Bike-Fahrende gestalten? Das Projekt E-Bike-City der ETH Zürich zeigt der Schweizer Bevölkerung, Verkehrsfachpersonen und Politikschaffende anhand von Visualisierungen der Stadt Zürich, wie eine ideale E-Bike-Stadt in Zukunft aussehen könnte.
Light Electric Mobility Sandbox (LEMOBS)
LEMOBS entwickelt Grundlagen für die Förderung von Light Electric Mobility (LEM) in der Schweiz. Welche planerischen und regulatorischen Massnahmen ermöglichen eine bessere Integration von LEM in die städtische Gesamtmobilität? Zwei lokale Simulationen (Sandkästen) in Bern und Basel analysieren die Stärken, Schwächen, Chancen und Möglichkeiten für eine stärkere und schnellere Integration von Elektroleichtfahrzeugen (LEVs) in den städtischen Verkehr. Erfahren Sie mehr dazu unter Light Electric Mobility Sandbox LEMOBS.
Mobilservice
Bei Mobilservicefinden Sie zahlreiche thematische Dossiers und Praxisbeispiele rund um die nachhaltige Mobilität.
Trafikguide
Trafikguide bietet einen Überblick über neue und bestehende Mobilitätsangebote.
Ja, alle Beratungsleistungen von EnergieSchweiz für Gemeinden sind kostenlos.
Ja. Die für eine CO2- und Energiebilanz benötigten Daten sind praktisch deckungsgleich. Das Resultat ergibt immer eine Aussage zu Energie sowie CO2.
Oberflächennahe Geothermie ist fast überall einsetzbar, sofern keine Schutzgebiete oder geologische Einschränkungen bestehen. Tiefe Geothermie hängt stark von den geologischen Bedingungen ab.
Ja, dafür gibt es spezielle Ventile für Heizkörper und Bodenheizungen, die die Wärmeabgabe im ganzen Haus steuern. Sie können für jeden Raum Temperaturprofile hinterlegen und ihren individuellen Wünschen anpassen. Fenster- und Türkontakte erkennen beispielsweise, wenn ein Fenster geöffnet ist. Der Heizkörperthermostat regelt dann den Heizkörper herunter, um zu verhindern, dass sinnlos ins Freie geheizt wird. Das hilft beim Energiesparen. Eine Übersicht über vernetzbare Wärmeregler bietet Topten (Private).
Im Prinzip nein. Gesetzlich ist klar: Bis Ende 2027 müssen die Verteilnetzbetreibenden 80 % ihres Versorgungsgebietes auf Smart Meter umgerüstet haben. Sie als Kundin oder Kunde haben kein Mitspracherecht. Wenn Sie trotzdem den Einbau eines Smart Meters verweigern, tragen Sie die dadurch entstehenden Kosten. Weil der Verteilnetzbetreibende ihr ganzes System digitalisiert haben, wird es für sie aufwendig (und für Sie kostspielig), einzelne alte Stromzähler manuell auszulesen und die Messdaten manuell ins Datenverarbeitungssystem zu erfassen.
Ja, Sie können die Kosten für bestimmte Massnahmen bei den direkten Bundessteuern und in einzelnen Kantonen auch als Liegenschaftsunterhalt vom steuerbaren Einkommen abziehen.
Dazu gehören zum Beispiel die Investitionen in eine bessere Wärmedämmung, der Einbau einer Wärmepumpe oder energietechnische Analysen und Energiekonzepte. Abziehen können Sie jedoch nur den Teil, der nicht mit Förderbeiträgen subventioniert wurde.
Welche energetischen Massnahmen abzugsfähig sind, unterscheidet sich von Kanton zu Kanton. Kontaktieren Sie deshalb vor einer umfassenden Gebäudesanierung die Steuerbehörde.
Für diese Fälle wird eine Vorabklärung empfohlen. Bitte nehmen Sie mit der EnergieSchweiz Kontakt auf und beschreiben Sie Ihre Idee. Senden Sie auch schon alle bestehenden Unterlagen mit.
Leider nicht immer. LED-Lampen sind aus technischen Gründen meist grösser oder sonst weniger hell als die sehr kleinen Halogen-Stiftlampen z. B. mit G9, G4 oder GY6.35 Sockel. In ungünstigen Fällen sind sie zu gross und passen nicht in die Leuchte.
Ja, auch Sanierungen können Sie nach Minergie, Minergie-P oder Minergie-A zertifizieren und mit dem ECO-Zusatz für Bauökologie und Gesundheit kombinieren.
Elektroautos sind in den letzten Jahren sehr viel günstiger und vor allem leistungsfähiger geworden. Sie können heute bereits einen Kleinwagen mit über 300 Kilometern Reichweite für knappe 20 000 Franken und Mittelklassewagen für 40 000 Franken kaufen. Wenn Sie von den gleichen Modellen die elektrische Version mit einer ähnlich ausgestatteten konventionellen Version vergleichen, lässt sich der Mehrpreis meist über den günstigeren Betrieb des Elektroautos refinanzieren.
Ein Smart Home spart nicht automatisch Energie. Es kann Sie aber dabei unterstützen, die Energie effizient einzusetzen. Dies, indem es Ihnen abnimmt, daran zu denken, das Licht zu löschen oder Geräte auszuschalten, wenn Sie einen Raum verlassen. Vor allem mit der intelligenten Heizungssteuerung und der automatischen Bedienung von Sonnenstoren kann viel Energie gespart oder Komfort gewonnen werden.
Gleichzeitig sind für die Automation auch Geräte nötig, die ständig in Bereitschaft sind und Strom verbrauchen. Wählen Sie deshalb energieeffiziente Modelle. Überlegen Sie sich genau, was Sie alles automatisieren und wie sie es intelligent vernetzen können. Holen Sie sich im Zweifelsfall den Rat einer Fachperson.
Da ein herstellerübergreifender Standard im Smart-Home-Bereich noch fehlt, sind die verschiedenen Automationssysteme untereinander oft nicht kompatibel. Es gibt jedoch immer mehr «offene» Systeme mit genormter Kommunikation, in die sich auch Komponenten von anderen Anbietern einbinden lassen.
Wie jeder Akku wird auch die Elektroautobatterie mit den Jahren weniger leistungsfähig. Die Batterie altert alleine schon mit der Zeit. Auch dann, wenn das Elektroauto gar nicht oder nur sehr wenig benutzt wird.
Durch richtiges Laden und eine schonende Fahrweise können Sie dazu beitragen, dass die Batterie lange ihre Leistung behält. Das Batteriemanagementsystem sorgt dafür, dass die Batterie korrekt betrieben wird.
Idealerweise laden Sie im Alltag bis zu 80 %. Langsam laden ist besser für die Batterie als schnell laden. Lassen Sie Ihr Fahrzeug nicht vollgeladen über einen längeren Zeitraum stehen und vermeiden Sie eine Tiefenentladung.
Vermeiden Sie extreme Hitze und extreme Kälte. Eine grössere Batterie durchläuft für die gleiche Distanz weniger Ladezyklen und hat darum auch eine längere Lebensdauer.
In Mehrfamilienhäuser leben Menschen mit unterschiedlichen Gewohnheiten und Lebensrhythmen. Insbesondere Schichtarbeitende duschen auch mitten in der Nacht. Die Zirkulation vorübergehend auszuschalten spart nur dann Energie, wenn in dieser Zeit kaum Warmwasser benötigt wird. Aus diesem Grund empfehlen die geltenden Normen und Richtlinien für Mehrfamilienhäuser den Dauerbetrieb der Zirkulationspumpe.
Lohnen kann sich der Ersatz einer alten Zirkulationspumpe oder der Einbau von selbstregelnden Warmhaltebändern, die nur einschalten, wenn ein Wärmebedarf besteht. Im Einfamilienhaus ist im Idealfall das Leitungssystem so kompakt, dass eine Warmhaltung nicht notwendig ist. Wenn doch, liegt die Nachtabschaltung im Ermessen der Nutzerin und des Nutzers und muss für jedes Gebäude individuell betrachtet werden.
Der grosse Unterschied liegt darin, dass Sie das Elektroauto zu 100 % mit erneuerbarer, lokaler Energie betreiben können. Zum Beispiel mit Ökostrom oder Solarstrom vom eigenen Hausdach. Sie fahren ab dem ersten Kilometer umweltfreundlicher, weil während der Fahrt mit einem Elektroauto null Abgasemissionen entstehen. Und je nach Modell sind nach ca. 30 000 Kilometern die höheren Aufwände aus der Batterieproduktion durch die während der Fahrt eingesparten CO2-Emissionen wettgemacht.
Ja. Sie müssen dabei aber wissen: Elektronische Transformatoren für Halogenleuchten sind normalerweise für eine stärkere Belastung ausgelegt, die mit LED-Lampen nicht erreicht wird. Dadurch brennt die LED-Lampe gar nicht erst oder flackert. In diesem Fall sollte der Transformator durch ein Modell ersetzt werden, das für LED-Leuchtmittel ausgelegt ist.
Ja. Fassaden sind eine attraktive Alternative, wenn die Dachfläche ungeeignet oder bereits durch andere Anlagen belegt ist. Die Integration in die Gebäudehülle lässt sich architektonisch ansprechend gestalten: Die Installation von Flachkollektoren an der Fassade kann optimal mit einer Fassadendämmung kombiniert werden und Röhrenkollektoren eignen sich gut zur Integration in Balkonbrüstungen oder zur nachträglichen Montage auf bestehende Fassaden.
Solarthermische Anlagen, die an Fassaden installiert werden, bieten sogar einige Vorteile gegenüber der klassischen Dachmontage, besonders im Winter: Wenn die Sonne tief steht, erzielen vertikal montierte Kollektoren an Südfassaden einen höheren Energieertrag und bleiben Schnee frei. Dadurch eignen sich Fassadenanlagen hervorragend zur Heizungsunterstützung in der kalten Jahreszeit.
Ein weiterer Vorteil: Solarthermische Anlagen mit steilem Neigungswinkel überhitzen im Sommer weniger. Dies reduziert die Belastung der Komponenten und verlängert die Lebensdauer der Anlage.
Wie oben erklärt, können ab dem 1. Januar 2026 thermische Solaranlagen an Fassaden, die dank der Einhaltung der Bedingungen von Artikel 32a bis der Raumplanungsverordnung (die gleichen wie für Photovoltaikanlagen) genügend angepasst sind, ohne Baubewilligung an Gebäuden in Bau- und Landwirtschaftszonen realisiert werden.
Bei der Planung speziell zu beachten:
Südausrichtung bevorzugt: Für optimale Energieerträge.
Statik prüfen: Fassade muss zusätzliche Last tragen können.
Brandschutz: meist weniger komplex wie bei PV-Fassaden.
Zugänglichkeit sicherstellen: Für Wartung und Kontrolle.
Systemwahl: Hinterlüftete Systeme bieten Vorteile beim Feuchteschutz.
Nein, bei einem Antrag auf Fördermittel muss die Gemeinde erklären, für welche Region sie den Antrag stellt. Bei spezifischen Fragen wenden Sie sich an: energie-region-gemeinden@energieschweiz.ch
Ja, Sie können sich auch bewerben, wenn Sie schon Mal an einem Förderprogramm von EnergieSchweiz teilgenommen haben.
Ja, eine frühere Teilnahme an einem der Förderprogramme von EnergieSchweiz für Gemeinden schliesst eine Eingabe beim Programm Energie-Region nicht aus.
An einer Schnellladestation wird mit Gleichstrom geladen. Von den neuen Elektroautomodellen sind praktisch alle mit einem entsprechenden Gleichstrom-Port zum Schnellladen ausgerüstet. Ausnahmen stellen Autos mit sehr kleiner Batteriekapazität dar, welche schon mit herkömmlicher Ladung in weniger als zwei Stunden aufgeladen werden können.
Nein. Eine Doppelförderung mit allfälligen Beiträgen an die Impulsberatung aus kantonalen und kommunalen Förderprogrammen ist ausgeschlossen.
Ja, interne Kosten der Gemeinde können bei der Projektfinanzierung angerechnet werden. Diese müssen im Budget nachvollziehbar dargestellt sein.
Tageslichtweisse und neutralweisse Lampen mit Farbtemperaturen von grösser als 4000 Kelvin wirken aktivierend auf den Körper. Sie beeinflussen den Schlaf und andere Prozesse im Körper. Während der Abendstunden vor dem Schlafen ist deshalb warmweisses Licht von Vorteil.
LED-Lampen haben höhere Blaulicht-Anteile als Halogen-Lampen. Blaues Licht stellt ab einer bestimmten Stärke und Bestrahlungszeit ein Risiko für die Netzhaut des Auges dar. Deshalb müssen Lampen den Grenzwert für die Blaulichtgefährdung einhalten.
Gewisse LED-Fabrikate sowie teilweise auch gedimmte LED-Lampen können flimmern. Ob sie ein Risiko für Personen mit Kopfschmerzen, Migräne oder Epilepsie darstellen, ist nicht klar. Neue LED-Lampen müssen seit 2021 einen minimalen Grenzwert bezüglich Flimmern einhalten.
Die beim Betrieb von LED entstehenden elektromagnetischen Felder der Elektronik stellen kein gesundheitliches Risiko dar. Sie liegen weit unterhalb der Gesundheitsrisikogrenzwerte.
Auf Grund ihrer nicht vorhandenen oder kleinen ultravioletten Strahlungsabgabe stellen LED-Lampen für Personen, die überempfindlich auf ultraviolette Strahlung reagieren, eine Alternative zu Halogen- oder Leuchtstofflampen dar.
Handelsübliche LED-Lampen stellen bei sachkundiger Verwendung kein gesundheitliches Risiko dar. Dies gilt auch für empfindliche Bevölkerungsgruppen wie Kinder oder Personen, die sehr klare, keine oder künstliche Augenlinsen haben.
Weisse LED-Lampen haben andere Strahlungseigenschaften als Glühlampen oder Energiesparlampen. Deshalb sind auch mögliche Einwirkungen der Strahlung auf die Gesundheit anders. Detaillierte Informationen finden Sie im Faktenblatt vom Bundesamt für Gesundheit: Licht und Beleuchtung (BAG).
Ja. Mit der Kombination aus Photovoltaikanlage und Wärmepumpe können Sie die produzierte Solarenergie optimal nutzten und speichern. Finanziell lohnt sich einen möglichst hohen eigenen Verbrauch des Solarstroms. Dadurch sparen Sie Stromnetzgebühren. Die Wärmepumpe können Sie so einstellen, dass sie dann Strom braucht und als Wärme im Warmwasser oder im Gebäude selbst speichert, wenn die Sonne am stärksten scheint. So sparen Sie Geld und entlasten das Stromnetz.
Nein, der Antragsteller oder die Antragstellerin muss eine politische Gemeinde sein. Schulgemeinden können nicht direkt Anträge einreichen.
Wenn bereits ein Elektro-Wassererwärmer vorhanden ist, dann ist es grundsätzlich möglich. Wegen der schlechten Effizienz des Elektro-Wassererwärmers ist dies aber nicht sinnvoll. Ersetzen Sie ihn wenn möglich mit einer Warmwasser-Wärmepumpe, die den Solarstrom effizienter nutzt. Lassen Sie sich von einer Fachperson beraten, ob sich Ihr Heizungskeller für die Aufstellung einer Warmwasser-Wärmepumpe eignet.
Elektro-Wassererwärmer dürfen bereits heute in vielen Kantonen in Wohnbauten nicht mehr neu installiert werden. Oft ist sogar innerhalb einer Frist der Ersatz vorgeschrieben.
Der Betrieb einer Energie-Region oder einer Fachstelle sind nicht förderfähig. Projektbezogene Arbeiten können jedoch im Projektbudget als Eigenleistungen angerechnet werden.
Ja, Gemeinden können sich mehrmals für das Programm «Temporäre Projekte» bewerben, auch wenn sie bereits einmal teilgenommen haben. Pro Jahr ist jedoch nur eine Bewerbung möglich, es sei denn, es wurde vorab ein Sonderantrag gestellt.
Der Bedarf nach Warmwasser – zum Duschen und in der Küche – ist über das Jahr in etwa konstant.
Auch mit einer kleinen Solarwärmeanlage können Sie ein wichtigen Teil Ihres Warmwassers durch Sonnenenergie erhitzen. Im Sommer deckt die Anlage fast den gesamten Bedarf, im Winter nur einen kleinen Anteil.
Grösseren Solarwärmeanlagen können auch mit der Solarwärme zu heizen. Im Winter leistet sie nur einen kleinen Beitrag an Warmwasser und Heizung, im Herbst und Frühling einen etwas grösseren Teil und im Sommer deckt sie den gesamten Bedarf an Warmwasser ab. Wenn Sie mit Gas oder Öl heizen, können Sie mit Solarwärme in älteren Häusern Ihren Brennstoffverbrauch meist um 20-30 % senken. In Neubauten sind Einsparungen bis 50 % möglich.
Die Nordfassade ist die Fassade mit dem geringsten Ertrag. Wenn man nur eine Fassade für die Installation von PV-Paneelen auswählt, ist die Südfassade wesentlich besser geeignet. Wenn das Projekt jedoch eine integrierte PV-Anlage vorsieht, ist es sinnvoll, alle Fassaden mit Paneelen zu versehen. Damit kann ein umfassendes architektonisches Konzept über das ganze Gebäude umgesetzt werden. Der Einsatz von Dummy-Modulen ohne Solarzellen ist möglich, in vielen Fällen jedoch aus wirtschaftlicher Sicht weniger sinnvoll als aktive Module, die Strom produzieren.
Ja, es lohnt sich finanziell und bezüglich Komfort. Energieeffiziente Neubauten verbrauchen im Betrieb sehr wenig Energie. Daher sind zum Beispiel die Kosten für den Betrieb der Heizung tiefer als bei weniger energieeffizienten Gebäuden. Zudem profitiert Sie von einem hohen Wohnkomfort durch ein angenehmes Raumklima. Und: Wer seinen Neubau nach einem Label baut, kann Subventionen durch Das Gebäudeprogramm beantragen.
Ja, die Finanzierung von 60 % der Projektkosten durch Ihre Gemeinde muss zum Zeitpunkt der Eingabe vollständig und nachvollziehbar gesichert sein.
Nein. Das ist nicht nötig. Ihr Energieversorgungsunternehmen wird alle Kundinnen und Kunden nach Möglichkeit persönlich und frühzeitig über den Termin für den Zählerwechsel informieren.
Nein, bereits bewilligte Projekte werden regulär durchgeführt.
Bei allen Offerten, die Sie uns für den Solar-Offerte-Check einreichen, werden die gleichen Qualitätsmerkmale, technischen Kenngrössen und Angaben zu Kosten und Garantien bewertet. Sie finden die Übersicht in den Erläuterungen zum Solar-Offerte-Check:
Solar-Offerte-Check für Photovoltaik-Anlagen - Erläuterungen
2022-10-18Die durchschnittliche Strecke im Berufsverkehr in der Schweiz beträgt 30 bis 40 Kilometer pro Tag. Die Reichweiten von Elektroautos sind für die meisten Alltagsansprüche also längst ausreichend. Bei modernen Elektroautos variiert die Reichweite je nach Modell beziehungsweise Batteriegrösse zwischen 200 und 600 Kilometern. Allerdings ist die Reichweite auch von der Witterung, der Topografie, der Fahrweise und dem Gewicht des Autos abhängig.
Eine Liste der beliebtesten E-Autos im Reichweiten-Vergleich sowie mehr Infos zum Thema finden Sie in diesem Beitrag von Comparis.
Nein, Privathaushalte werden nicht vom Kontingentierungskonzept betroffen sein. Aus rein technischer Sicht können Privathaushalte nicht gleich kontingentiert werden wie Betriebe.
Es wird den privaten Haushalten jedoch nahegelegt, ihren Beitrag zur Senkung des Gasverbrauchs zu leisten.
Auch der Dienstleistungssektor und die öffentliche Verwaltung werden zu Einsparungen aufgefordert.
Der Bundesrat kann die Verwendung von Gas für gewisse Anwendungen einschränken oder verbieten. Dazu gehört zum Beispiel die Einschränkung der Heiztemperatur oder das Verbot für den Betrieb von Saunen.
Die Daten stehen für vielseitige Verwendungen bereit: Sie sind als Open Data (Ladestationen)unter der Nutzungslizenz «O-By-Ask» verfügbar und dürfen grundsätzlich frei verwendet werden, sofern die Quelle angegeben wird. Für eine kommerzielle Nutzung muss zuerst eine Erlaubnis beim BFE eingeholt werden. Dank offener Schnittstelle können spezifisch definierte Daten ausgegeben werden – z. B. alle freien Ladestationen mit einem spezifischen Anschluss im Umkreis von 10 km – und direkt in weitere Anwendungen eingebunden werden. Das Bundesamt für Energie wertet die Daten zur öffentlichen Ladeinfrastruktur monatlich aus und stellt sie in Grafiken dar (Kennzahlen Neuwagen und Ladeinfrastruktur). Die Kennzahlen dazu können Sie auch als Open Data (Ladeinfrastruktur) verwenden.
Elektroautos sind in der Erstanschaffung teurer als herkömmliche Verbrennerfahrzeuge (Benzin/Diesel). Wie bei vielen Investitionen in energieeffiziente und nachhaltige Technologien zeigt sich auch bei Elektroautos der Preisvorteil erst in der langfristigen Rechnung. Bei einem Benzinpreis von CHF 1.60 und einem Verbrauch von sieben Litern pro 100 km ergeben sich für ein Fahrzeug mit Benzinmotor Kosten in der Höhe von CHF 0.11 pro Kilometer. Bei einem Strompreis von CHF 0.14 pro Kilowattstunde (kWh) (Nachttarif) und einem Verbrauch von 20 kWh pro 100 km ergeben sich für ein Fahrzeug mit Elektromotor Kosten in der Höhe von drei Rappen pro Kilometer.
Bei einer Gesamtdistanz von 200'000 km über die ganze Lebensdauer des Autos sind das somit CHF 16'000.– gesparte Treibstoffkosten. Wodurch ein Mittelklasse-Elektroauto normalerweise günstiger kommt als ein Mittelklasse-Benzinauto.
Energieeffiziente Fahrzeuge - Markttrends 2021
2021-05-11Lithium und Kobalt werden für Elektroautobatterien verwendet und oft fälschlicherweise als «seltene Erden» bezeichnet. Die beiden Rohstoffe gehören jedoch nicht in diese Kategorie und sie sind auch nicht selten. Aber die Gebiete mit grösseren Vorkommen, wo man Lithium oder Kobalt relativ einfach abbauen kann, sind begrenzt und es ist wichtig, diese Rohstoffe möglichst umweltschonend abzubauen und auch wieder zu recyceln. Denn wie das Erdöl sind auch diese Rohstoffe nur begrenzt verfügbar. Mittlerweile sind auch mehrere neue Generationen von Batterien auf dem Markt, die kein Kobalt mehr enthalten.
Die seltenen Erden sind eigentlich keine Erden, sondern Metalle. Sie sind im Periodensystem definiert und in der Abbildung fett umrahmt dargestellt. Es gibt 17 Elemente der «Metalle der seltenen Erden», der korrekte Name lautet «Seltenerdmetalle». Dazu zählen zum Beispiel Cer und Neodym. Cer wird z. B. in einigen Katalysatoren von Autos mit Verbrennungsmotoren verwendet. Neodym wird für starke Magnete verwendet und kommt auch in den Magneten gewisser Elektromotoren vor, die den Motor zum Rotieren bringen (permanentmagneterregter Motor).
Anders, als der Name vermuten lässt, sind seltene Erden gar nicht mal so selten. Sie sind beispielsweise dreimal häufiger auf der Erde zu finden als Kupfer und 200-mal häufiger als Gold oder Platin. Neben einem verantwortungsvollen Abbau spielt darum auch das Recycling eine immer grössere Rolle.
Teilperimeter sind für unterschiedliche Projekte möglich, wobei Projekte über die gesamte Region bevorzugt werden. Projekte über eine geschlossene Fläche werden bevorzugt gewertet.
Ja, PV-Anlagen an Fassaden können wirtschaftlich betrieben werden. Ihre Rentabilität hängt von mehreren Faktoren ab:
Investitionskosten
Einsparung Sowieso-Kosten (Funktion Gebäudehülle)
Fördergelder - Übersicht Fördergelder:Energiefranken
- Tarifrechner Fördergelder vom Bund: Tarifrechner von Pronovo
Strompreise (Preis für den aus dem Stromnetz bezogenen Strom und Preis für den ins Stromnetz eingespeisten Strom)
Energieertrag (abhängig von Wirkungsgrad und Ausrichtung der Solarmodule)
Eigenverbrauch (entweder direkt im Gebäude oder über einen Zusammenschluss zum Eigenverbrauch)
Vermarktungsmodell für überschüssigen Strom (Verkauf an Energieversorgungsunternehmen oder lokale Elektrizitätsgemeinschaft ab dem 1. Januar 2026)
Unterhaltskosten (meist geringer als für PV-Anlagen auf Dächer)
Die Investitionskosten für PV-Anlagen an Fassaden liegen meist höher als diejenigen für Anlagen auf Dächer. Allerdings profitieren sie von höheren Fördergeldern, darunter der Neigungswinkelbonus vom Bund.
Besonders bei integrierten PV-Anlagen spielt die Gebäudehülle eine Schlüsselrolle: Ein erheblicher Teil der Investition entfällt auf die hochwertige Fassadengestaltung, die nicht über den Energieverkauf, sondern über die Gebäudenutzung amortisiert wird.
Dank der besseren Produktionsverteilung im Vergleich mit PV-Anlagen auf Dächer übers Jahr betrachtet gibt es interessante, wirtschaftliche Modelle zur Vermarktung von PV-Strom. Es lohnt sich, mit den Parametern zu arbeiten, die man beeinflussen kann, um die Rentabilität einer PV-Anlage an Fassaden zu steigern. Man kann zum Beispiel den Eigenverbrauchsanteil steigern, wie mit einem Zusammenschluss zum Eigenverbrauch (ZEV).
In manchen Fällen kann das eine gute Übergangslösung sein. Beachten Sie aber, dass es nicht für alle Leuchten optimale Ersatzleuchtmittel gibt. Prüfen Sie vor einem umfangreichen Lampenwechsel die Kompatibilität und die Lichtwirkung vorab mit einem Muster. Mittelfristig ist es aber ohnehin eine gute Investition, die Installationen von einer Fachperson analysieren zu lassen und die Beleuchtungsanlage gegebenenfalls zu ersetzen.
Eine Gesamtsanierung hat viele Vorteile und ist in den meisten Fällen die bessere Lösung. Da Sie seit 2020 Aufwendungen für energetische Sanierungen auf bis zu drei aufeinanderfolgende Steuerperioden verteilen dürfen, müssen Sie die Investitionen auch nicht mehr aus steuerlichen Gründen etappieren.
Sprechen finanzielle oder mietrechtliche Gründe gegen eine Gesamtsanierung, ist die Etappierung der Sanierung eine bewährte Variante. Die Liegenschaft kann weiter bewohnt werden und die Kosten lassen sich über einen langen Zeitraum aufteilen. Wichtig ist auch hier ein Gesamtkonzept. So können Sie alle Sanierungsschritte aufeinander abstimmen.
Lassen Sie in einem ersten Schritt separate Warm- und Kaltwasserhähne durch mechanische oder thermische Mischarmaturen ersetzen.
Eine weitere mögliche Massnahme sind Spararmaturen und Durchflussbegrenzer. Sie eignen sich für ältere Installationen an Waschtisch und Dusche.
Für Küche, Reinigungsraum oder Bade-Auslaufarmaturen, wo man schnell viel Wasser benötigt, eignen sich fixe Durchflussbegrenzer nicht. In diesen Räumen sind stattdessen Armaturen mit einer Mengenbremse gut geeignet. Für den Normalgebrauch arbeitet sie in einer Sparzone mit 50 bis 70 % Wasserdurchfluss. Diese Sparzone wird durch einen mechanischen Widerstand am Hebel signalisiert. Wird mehr Wasser benötigt, lässt sich dieser Widerstand leicht überwinden und die Armatur bringt die volle Leistung.
Die Begrenzung des Durchflusses kann unangenehme Druck- und Temperaturschwankungen mit sich bringen. Melden Sie die Installation von Wasserspareinsätzen deshalb Ihrer Verwaltung. Bei Einfamilienhäusern sollte eine Sanitärfachperson beigezogen werden. Achten Sie beim Kauf von Spararmaturen und -einsätzen auf die Effizienzklasse. Gute Sanitärprodukte haben die Klasse A.
Nein. EnergieSchweiz ist ein nationales Programm und setzt die Fördermittel nur für Projekte in der Schweiz ein.
Der Wert einer Immobilie steigt grundsätzlich, wenn die Energieversorgung modernisiert wird. Eine PV-Anlage wertet das Dach und/oder die Fassade auf, weil die Module das Gebäude zusätzlich schützen und gleichzeitig Strom produzieren.
Der Klimawandel bedroht die Lebensräume unserer heimischen Tiere und Pflanzen. Mit einer Heizung, die mit erneuerbaren Energien betrieben wird, tragen Sie dauerhaft zum Schutz unserer Tier- und Pflanzenwelt bei.
Nein. EnergieSchweiz bietet keine finanziellen Sponsorings für Sportlerinnen und Sportler an.
Shared Mobility Salons SAMOSA
Sechs Mal im Jahr werden an den Shared Mobility Salons (SAMOSA)die Herausforderungen der geteilten Mobilität diskutiert. Die Events sind kostenlos und finden in der Regel physisch statt. SAMOSA wird von der Mobilitätsakademie des TCS und dem Verband Swiss Alliance for Collaborative Mobility (CHACOMO) organisiert.
Informationstreffen des Forum bikesharing schweiz
Das jährliche Informationstreffenim September informiert die Gemeinden über gute Beispiele im Bereich Bikesharing und Velostationen. Zudem vernetzt es Fachpersonen und Akteure in diesem Bereich.
Velokonferenz Schweiz
Velokonferenz Schweizsetzt sich für den Veloverkehr ein und arbeitet unter anderem an den Themen Planung, Verkehrssicherheit, Kommunikation sowie Freizeit und Tourismus. Sie finden auf der Webseite unter anderem Termine für Diskussionsplattformen, Weiterbildungsveranstaltungen, verständliche Fachliteratur, Beratungsangebote (für Mitglieder) in fachlichen Fragen.
Roadmap Velo
Die Roadmap Velokoordiniert die Aktivitäten zur Weiterentwicklung des Veloverkehrs und zeigt viele inspirierende Massnahmen, z. B. Défi Vélo, bike to work, Velopass oder bike control.
Informationstreffen des Forum bikesharing schweiz
Das jährliche Informationstreffenim September informiert die Gemeinden über gute Beispiele im Bereich Bikesharing und Velostationen. Zudem vernetzt es Fachpersonen und Akteure in diesem Bereich.
Gemäss der einzigen Schweizer Studie aus dem Jura mit 150 m hohen Windräder verunfallen vor allem kleine Vögel auf dem Durchzug. Kollisionen mit Greifvögeln wurden keine festgestellt. Pro Windrad verunfallten jährlich etwa 21 Vögel. Im Jahr 2024 gab es 47 solche Gross-Windenergieanlagen in der Schweiz.
Zum Vergleich: in der Schweiz sterben laut der Schweizerischen Vogelwarte mehrere Hunderttausend Vögel pro Jahr wegen Kollisionen mit Glasfassaden. Die Anzahl getöteter Vögel durch Katzen wird auf 2 Mio. geschätzt, je nach Quelle auch bis zu 30 Mal mehr.
Gemäss Birdlife International sind 75 % der Vogelarten durch den Klimawandel bedroht. Windräder tragen mit ihrem CO2-neutralen Strom zur Verlangsamung und Abschwächung des Klimawandels bei. Durch eine sorgfältige Planung der Windenergieanlage kann die Anzahl der Kollisionen verringert werden und gleichzeitig können drei Viertel der Vogelarten von den Folgen des Klimawandels geschützt werden.
Wenn die Lüftungsanlage im Winter die kalte Aussenluft erwärmt, sinkt die Feuchtigkeit in der Luft. Gleichzeitig wird die vorhandene Feuchtigkeit nach draussen abgeführt. Dadurch kann die Raumluft trockener werden. Das verhindert man zum Beispiel, indem man etwas weniger frische Luft hereinlässt, die Lüftung also auf tieferer Stufe betreibt. Hier gilt es dann, den richtigen Kompromiss zwischen Luftqualität und Luftfeuchtigkeit zu finden. Helfen kann auch der Einbau eines sogenannten Enthalpiewärmetauschers. Er gewinnt nicht nur die Wärme aus der Abluft zurück, sondern auch die Feuchtigkeit.
Die Planung eines komplexen Lichtkonzepts an eine Fachperson abzugeben ist in jedem Fall sinnvoll, da diese mit allen Gesetzen und Regeln vertraut ist. Kompetente Profis finden Sie über das Branchenverzeichnis der SLGoder über den Verein der führenden Gebäude-Elektroingenieurinnen und -ingenieure.
Produktneutrale Lichtplanerinnen und Lichtplaner finden Sie auch unter Swiss-Architects.
Die nächste Ausschreibung wird im März 2026 publiziert. Nutzen Sie die Zeit für eine optimale Vorbereitung Ihres Projekts.
Für telefonische Auskünfte erreichen Sie die automatische Telefonzentrale unter 0848 444 444 rund um die Uhr. Nach der Eingabe von Sprache und Thema können Sie Ihre Frage hinterlassen (Aufnahmedauer von einer Minute). Sie werden innerhalb von maximal drei Arbeitstagen (resp. fünf Arbeitstagen im Juli und August) zurückgerufen.
Bitte beachten Sie: Damit die Expertinnen und Experten der Infoline Sie zurückrufen können, registriert die automatische Telefonzentrale Ihre Anrufnummer. Anrufe mit unterdrückter Telefonnummer können nicht bearbeitet werden. Nutzen Sie in diesem Fall das Online-Formular.
Das Potenzial für Solarthermie ist in der Schweiz sehr gross. Steht ein geeignetes Dach oder eine geeignete Fassade zur Verfügung, kann Sonnenenergie auch ein anderes Heizsystem sinnvoll ergänzen. Zum Beispiel eignet sich Solarwärme ideal für die Kombination mit einer Holzfeuerung. Die Installation von Solarwärme-Anlagen macht insbesondere dann Sinn, wenn die Heizung ersetzt oder die Arbeit mit einer Dach- oder Gesamtsanierung kombiniert wird. Gerade bei Mehrfamilienhäusern ist der Einsatz von Solarwärme-Anlagen rentabel.
Heizungen und Warmwasserspeicher haben eine Lebensdauer von rund 20 Jahren. Es ist wichtig, den Ersatz frühzeitig zu planen, am besten schon nach 10 bis 15 Jahren. So bleibt genug Zeit, um gemeinsam mit einer Fachperson den geeigneten Ersatz zu suchen und die Finanzierung zu klären. Nehmen Sie dafür zum Beispiel die Impulsberatung «erneuerbar heizen» in Anspruch.
Beim Entscheid für ein neues Heizsystem sollte man die Gesamtkosten beachten und nicht nur die Kosten für die Anschaffung. Erneuerbare Heizsysteme schneiden dabei in der Regel besser ab als fossile Heizungen, weil die Kosten für den Betrieb deutlich tiefer sind. Zudem sind sie umweltfreundlicher, weil sie im Betrieb keine Treibhausgasemissionen verursachen.
Im Vergleich zu anderen Antriebsarten verursachen Elektroautos insgesamt die geringsten CO2-Emissionen und weisen die höchste Energieeffizienz auf. Eine Garantie für die Einstufung in die Kategorie A ist das heute jedoch nicht mehr. Denn wie bei Verbrennern gibt es auch bei Elektroautos Unterschiede in puncto Energieeffizienz. Manche Modelle sind energiehungriger als andere und fallen deshalb in Bezug auf die Energieetikette in eine weniger gute Kategorie.
Energieetikette für Personenwagen
2023-10-01Wer mit einheimischem Holz heizt, belastet das Klima kaum. Das beim Verbrennen entstehende CO₂ wird wieder gebunden. Denn das Schweizer Waldgesetz schreibt vor, dass nur so viel Holz genutzt werden darf, wie gleichzeitig nachwächst. Es gibt Heizsysteme mit Pellets, Stückholz oder Holzschnitzeln. Diese Rohstoffe können aus der Umgebung bezogen werden. Heizen mit Holz deckt heute bereits 10 Prozent des Wärmebedarfs ab.
Kalkablagerungen verschlechtern die Wärmeübertragung auf das zu erwärmende Wasser. Damit erhöht sich der Energieaufwand. Gleichzeitig verringert sich der Speicherinhalt, weil sich der Kalk löst und am Boden des Speichers ansammelt. Entkalken ist auch aus hygienischer Sicht wichtig, da sich im Kalk Mikroorganismen wie zum Beispiel Bakterien bilden können. Ausserdem kontrolliert die Sanitärfachperson beim Entkalken weitere wichtige Elemente wie Schutzanode, Dichtungen, Temperaturfühler oder Sicherheitsthermostat.
Die Schweiz hat im Jahr 2012 analog zur Europäischen Union CO2-Emissionsvorschriftenfür neue Personenwagen eingeführt. Dabei werden Schweizer Importeure verpflichtet, die CO2-Emissionen der erstmals in der Schweiz zum Verkehr zugelassenen Personenwagen zu senken. Konkret war das Ziel, die CO2-Emissionen bis 2015 auf durchschnittlich 130 g/km und bis Ende 2020 auf 95 g/km zu senken. Zusätzlich gelten seit dem Jahr 2020 CO2-Emissionsvorschriften für Lieferwagen und leichte Sattelschlepper (LNF). Dabei wurden Importeure von Lieferwagen und leichten Sattelschleppern verpflichtet, die CO2-Emissionen ihrer Fahrzeugflotte im Durchschnitt auf 147 g/km zu senken.
Seit dem Jahr 2021 betragen diese Zielwerte unter Berücksichtigung des realistischeren WLTP-Messverfahrens 118 g/km für neue Personenwagen und 186 g/km für neue LNF.
Auf Basis der Zielwerte muss die Flotte jedes Importeurs eine individuelle Zielvorgabe einhalten. Überschreitet er diese, wird eine Sanktion fällig.
Kleinwasserkraft bezeichnet alle "kleinen" Wasserkraftwerke, sprich solche mit einer Leistung bis zu 10 MW. Die Vorteile der Kleinwasserkraft sind, dass sie aufgrund ihrer Grösse die Umwelt nicht stark und nur sehr lokal beeinflusst. Ausserdem schafft sie Arbeitsplätze in Randregionen und liefert dezentral und gleichmässig Strom. In der Schweiz gibt es über 1'000 Kleinwasserkraftwerke, welche zusammen 10 % des Stroms aus Wasserkraft ausmachen.
Nachhaltige Mobilität in Unternehmen umfasst Strategien und Massnahmen des betrieblichen Mobilitätsmanagements, um die ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen der Mobilität zu minimieren. Dies kann durch folgende Ansätze erreicht werden:
Vermeiden von Fahrten, zum Beispiel durch das Ermöglichen von Homeoffice und virtuellen Meetings oder Fahrgemeinschaften
Verlagern auf nachhaltigere Transportalternativen wie öffentliche Verkehrsmittel, Velos und Fahrgemeinschaften
Vernetzen verschiedener Verkehrsmittel um die Feinerschliessung zu gewährleisten
Verträglich gestalten des verbleibenden Verkehrs, zum Beispiel durch Elektromobilität oder Carsharing
Die Möglichkeiten sind vielfältig – Ihrer Kreativität und technischen Innovationen sind keine Grenzen gesetzt.
Für Heizungen mit erneuerbaren Energien gibt es verschiedene Förderprogramme. Eine Übersicht über alle Fördermöglichkeiten in ihrer Gemeinde finden Sie auf Massnahmenförderung.
Ausserdem gibt es eine kostenlose Impulsberatung. Dabei berät Sie eine Fachperson Sie vor Ort über einen möglichen Ersatz Ihrer fossilen Heizung. Die Fachperson gibt Ihnen auch Auskunft über die verschiedenen Fördermöglichkeiten.
Die Investitionskosten von Wärmepumpen sind zwar vergleichsweise hoch, ihr Betrieb ist aber günstig. Sie gewinnen mit dem eingesetzten Strom rund die 3- bis 5-fache Menge an Wärmeenergie. In vielen Fällen ist es sinnvoll, den benötigten Strom mit einer Photovoltaik-Anlage selber zu produzieren. Befinden sich die Solarzellen auf dem eigenen Dach, schont das die Umwelt zusätzlich. Dabei sinken auch die Heizkosten. Die Photovoltaik-Anlage lässt sich mit einem Solarstromspeicher (Batterien) erweitern. Damit nutzen Sie den gewonnenen Strom auch in den sonnenarmen Wintermonaten. Das steigert die Betriebseffizienz beim Heizen mit Wärmepumpen nochmals.
Als Performance Gap bezeichnet man den Unterschied zwischen dem berechneten und dem tatsächlichen Energieverbrauch einer technischen Anlage. Oft liegt der Verbrauch höher, weil die Nutzerinnen und Nutzer die Anlage anders betreiben als geplant. Auch ihr Verhalten kann zu einem höheren Energieverbrauch führen. Das passiert beispielsweise, wenn sie die Raumtemperatur höher einstellen, mehr über die Fenster lüften oder den Sonnenschutz anders bedienen als vorgesehen. Um den Performance Gap möglichst klein zu halten, sollte die zuständige Fachperson (z. B. Energieplanerin, Heizungsinstallateur) die Nutzerinnen und Nutzer detailliert über den Betrieb der Gebäude informieren und instruieren.
Leitfaden — Reduzierung des energetischen Performance Gaps in Einfamilienhäusern
2020-10-01EnergieSchweiz hat die Bildungsoffensive Gebäude initiiert und zusammen mit der Branche und Bildungsinstitutionen entwickelt. Die Roadmap enthält vier Handlungsfelder und 32 Massnahmen, die dem Fachkräfte- und Kompetenzmangel entgegenwirken.
EnergieSchweiz ist das Programm des Bundesrates zur Unterstützung der freiwilligen Massnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz und zur Förderung der erneuerbaren Energien. EnergieSchweiz unterstützt Projekte, führt Kampagnen zur Information der Bevölkerung sowie bestimmten Zielgruppen und bietet eine breite Palette an Angeboten in den Bereichen Beratung und Qualitätssicherung an. Weiter leistet EnergieSchweiz einen bedeutenden Beitrag an die Aus- und Weiterbildung von Fachkräften, die es heute und in Zukunft für den Umbau der Schweizer Energieversorgung benötigt.
Seine Aufgaben nimmt EnergieSchweiz in enger Zusammenarbeit mit zahlreichen Partnerinnen und Partner aus Wirtschaft, öffentlicher Hand, Bildung, Konsum und Umwelt wahr. Die gesetzliche Grundlage der Arbeit von ECH ist im Energiegesetz in den Artikeln 47 (Information und Beratung), 48 (Aus- und Weiterbildung) und 50 (Energie- und Abwärmenutzung) verankert, der Auftrag EnergieSchweiz 2021-2030, welcher die strategische Stossrichtung vorgibt, wurde am 7. Dezember 2018 vom Bundesrat verabschiedet.
Heizen mit Fernwärme folgt einem simplen Prinzip: Ein Fernwärmenetz besteht in der Regel aus einer oder mehreren Wärmezentralen. Diese zentralen Standorte geben W ärmeenergie in Form von Wasser ab und leiten sie über gut isolierte Rohre an die zu beheizenden Gebäude (Wärmebezüger) weiter. Dort gelangt die Wärme über Wärmetauscher und Leitungen im Haus in die einzelnen Räume. Je nach Temperatur des Fernwärmewassers lässt sich dieses direkt für die Heizung und die Bereitstellung von Warmwasser nutzen.
Das KISS Netto-Null-Tool kann kostenlos heruntergeladen und genutzt werden.
Die Kosten eines Heizungsersatzes hängen von verschiedenen Faktoren ab wie der Situation vor Ort, dem gewählten neuen Heizsystem sowie den rechtlichen Vorgaben und von allfälligen Förderbeiträgen sowie Steuerabzügen in einem Kanton. Sie lassen sich deshalb nicht allgemeingültig beziffern. Mit dem folgenden Beispiel möchten wir Ihnen dennoch eine Grössenordnung vermitteln, mit welchen Kosten zu rechnen ist, wobei allfällige Steuerabzüge nicht miteinbezogen wurden.
Nehmen wir dazu ein Einfamilienhaus in einer Berner Gemeinde. Die Eigentümerin möchte die alte Ölheizung, die jährlich rund 2’400 Liter Öl verbraucht, durch ein erneuerbares Heizsystem ersetzen. Sie berücksichtigt neben den Investitionskosten auch die Betriebs- und Unterhaltskosten sowie die Energiekosten über eine angenommene durchschnittliche Lebensdauer einer Heizung von 20 Jahren.
Jährliche Kosten (in CHF) | Gesamtkosten (in CHF) | |
Anschaffung und Sanierung | 2’449 (inkl. Annuität bei einem Zins von 1.75 %) | 42’000 |
Förderbeiträge | -300 | -6’000 |
Betriebs- und Unterhaltskosten | 300 | 6’000 |
Energiekosten | 1’895 | 37’908 |
Total | 4’344 | 79’908 |
Jährliche Kosten (in CHF) | Gesamtkosten (in CHF) | |
Anschaffung und Sanierung | 2’774 (inkl. Annuität bei einem Zins von 1.75 %) | 60’000 |
Förderbeiträge | -500 | -10’000 |
Betriebs- und Unterhaltskosten | 300 | 8’400 |
Energiekosten | 1’516 | 30’326 |
Total | 4’090 | 88’726 |
Möchten Sie einen groben Kostenvergleich des Heizungsersatzes für Ihre Liegenschaft? Nutzen Sie dafür den Heizkostenrechner für Einfamilienhäuser und Mehrfamilienhäuser bis 6 Wohneinheiten.
Die Kosten eines Heizungsersatzes hängen von verschiedenen Faktoren ab wie der Situation vor Ort, dem gewählten neuen Heizsystem sowie den rechtlichen Vorgaben und von allfälligen Förderbeiträgen sowie Steuerabzügen in einem Kanton. Sie lassen sich deshalb nicht allgemeingültig beziffern. Mit dem folgenden Beispiel möchten wir Ihnen dennoch eine Grössenordnung vermitteln, mit welchen Kosten zu rechnen ist, wobei allfällige Steuerabzüge nicht miteinbezogen wurden.
Nehmen wir dazu ein Einfamilienhaus in einer Berner Gemeinde. Die Eigentümerin möchte die alte Ölheizung, die jährlich rund 2’400 Liter Öl verbraucht, durch ein erneuerbares Heizsystem ersetzen. Sie berücksichtigt neben den Investitionskosten auch die Betriebs- und Unterhaltskosten sowie die Energiekosten über eine angenommene durchschnittliche Lebensdauer einer Heizung von 20 Jahren.
Jährliche Kosten (in CHF) | Gesamtkosten (in CHF) | |
Anschaffung und Sanierung | 1’449 (inkl. Annuität bei einem Zins von 1.75 %) | 25’000 |
Förderbeiträge | -225 | -4’500 |
Betriebs- und Unterhaltskosten | 450 | 9’000 |
Energiekosten | 3’266 | 65’318 |
Total | 4’940 | 94’818 |
Möchten Sie einen groben Kostenvergleich des Heizungsersatzes für Ihre Liegenschaft? Nutzen Sie dafür den Heizkostenrechner für Einfamilienhäuser und Mehrfamilienhäuser bis 6 Wohneinheiten.
Die Kosten eines Heizungsersatzes hängen von verschiedenen Faktoren ab wie der Situation vor Ort, dem gewählten neuen Heizsystem sowie den rechtlichen Vorgaben und von allfälligen Förderbeiträgen sowie Steuerabzügen in einem Kanton. Sie lassen sich deshalb nicht allgemeingültig beziffern. Mit dem folgenden Beispiel möchten wir Ihnen dennoch eine Grössenordnung vermitteln, mit welchen Kosten zu rechnen ist, wobei allfällige Steuerabzüge nicht miteinbezogen wurden.
Nehmen wir dazu ein Einfamilienhaus in einer Berner Gemeinde. Die Eigentümerin möchte die alte Ölheizung, die jährlich rund 2’400 Liter Öl verbraucht, durch ein erneuerbares Heizsystem ersetzen. Sie berücksichtigt neben den Investitionskosten auch die Betriebs- und Unterhaltskosten sowie die Energiekosten über eine angenommene durchschnittliche Lebensdauer einer Heizung von 20 Jahren.
Jährliche Kosten (in CHF) | Gesamtkosten (in CHF) | |
Anschaffung und Sanierung | 2’330 (inkl. Annuität bei einem Zins von 1.75 %) | 40’000 |
Förderbeiträge | -300 | -6’000 |
Betriebs- und Unterhaltskosten | 500 | 10’000 |
Energiekosten | 2’522 | 50’455 |
Total | 5’052 | 94’455 |
Jährliche Kosten (in CHF) | Gesamtkosten (in CHF) | |
Anschaffung und Sanierung | 2’031 (inkl. Annuität bei einem Zins von 1.75 %) | 35’000 |
Förderbeiträge | -300 | -6’000 |
Betriebs- und Unterhaltskosten | 300 | 6’000 |
Energiekosten | 2’696 | 53’925 |
Total | 4’727 | 88’925 |
Möchten Sie einen groben Kostenvergleich des Heizungsersatzes für Ihre Liegenschaft? Nutzen Sie dafür den Heizkostenrechner für Einfamilienhäuser und Mehrfamilienhäuser bis 6 Wohneinheiten.
Die Kosten eines Heizungsersatzes hängen von verschiedenen Faktoren ab, wie der Situation vor Ort, dem gewählten neuen Heizsystem, den rechtlichen Vorgaben sowie von Förderbeiträgen und Steuerabzügen. Das folgende Beispiel vermittelt Ihnen eine Grössenordnung, mit welchen Kosten Sie rechnen müssen.
Es basiert auf einem Einfamilienhaus in einer Berner Gemeinde. Die Eigentümerin möchte die alte Ölheizung durch ein erneuerbares Heizsystem ersetzen. Die Ölheizung verbraucht rund 2'400 Liter Öl pro Jahr. Die Eigentümerin berücksichtigt neben den Investitions-, Betriebs- und Unterhaltskosten sowie die Energiekosten über die durchschnittliche Lebensdauer einer Heizung von 20 Jahren.
Jährliche Kosten (in CHF) | Gesamtkosten (in CHF) | |
Anschaffung und Sanierung | 2’330 (inkl. Annuität bei einem Zins von 1.75 %) | 40’000 |
Förderbeiträge | -300 | -6’000 |
Betriebs- und Unterhaltskosten | 500 | 10’000 |
Energiekosten | 2’522 | 50’455 |
Total | 5’052 | 94’455 |
Jährliche Kosten (in CHF) | Gesamtkosten (in CHF) | |
Anschaffung und Sanierung | 2’031 (inkl. Annuität bei einem Zins von 1.75 %) | 35’000 |
Förderbeiträge | -300 | -6’000 |
Betriebs- und Unterhaltskosten | 300 | 6’000 |
Energiekosten | 2’696 | 53’925 |
Total | 4’727 | 88’925 |
Vergleichen Sie die Kosten eines Heizungsersatzes für Gebäude mit dem Heizkostenrechner.
Die Ausstellung des GEAK und GEAK Plus kostet je nach Gebäude, Region und Experte unterschiedlich viel. Holen Sie deshalb mehrere Offerten mit einem genauen Leistungsbeschrieb ein.
Auch die Kosten für eine Minergie-Zertifizierung hängen von der Grösse und der Komplexität des Gebäudes ab. Für ein Einfamilienhaus liegen sie bei 1’400 Franken, für Mehrfamilienhäuser beginnen sie bei 1’900 Franken und nehmen mit der Projektgrösse zu.
Die Zertifizierung nach dem Standard Nachhaltiges Bauen Schweiz SNBS-Hochbau ist umfangreicher. Für Verwaltungs- und Schulbauten beginnen die Gebühren bei 17'500 Franken. Wird das Gebäude auch nach Minergie zertifiziert, reduzieren sich die Zertifizierungsgebühren des SNBS-Hochbau. Die gemeinsamen Indikatoren und Messgrössen werden nur einmal bewertet.
Ein Projektantrag muss im Minimum folgende Angaben enthalten:
Ziel und erwartete Wirkung des Projekts
Beschrieb der Projektleistungen
Projektdauer und Meilensteine
Kostenübersicht und Finanzierungsplan
Involvierte Projektpartnerinnen und Partner sowie Kontaktpersonen
Augen auf beim Lampenkauf: Inzwischen sind viele dimmbare LED-Lampen erhältlich, mit welchen sich die Helligkeit stufenlos regulieren lässt. Manche LED-Lampen ändern sogar ihre Lichtfarbe und werden beim Dimmen immer warmweisser - wie die alten Glühbirnen. Auf der Lampenverpackung muss ein Hinweis stehen, falls die LED-Lampe nicht gedimmt werden kann.
Es gibt verschiedene Dimmer-Typen und sie sind nicht mit allen Lampenarten und Betriebsgeräten kompatibel, deshalb können Probleme auftreten. Fragen Sie bei Flimmern oder sonstigen Problemen einen Elektriker um Rat. Universaldimmer (R,L,C) funktionieren mit allen Arten von Lampen und Betriebsgeräten.
Die Wärmeerzeugungsanlage muss älter als 10 Jahre sein und als Hauptheizung für die Raumwärme dienen. Weitere Informationen zu den Voraussetzungen für eine kostenlose Impulsberatung finden Sie unter Impulsberatung.
Die Wärmeerzeugungsanlage muss älter als 10 Jahre sein und als Hauptheizung für die Raumwärme dienen.
Durch optimierte Mobilitätslösungen sparen Sie nicht nur Kosten, sondern senken auch Gesundheitsausgaben, reduzieren Krankheitstage und steigern Ihr Ansehen. Zudem profitieren Sie von zufriedeneren Mitarbeitenden und einer höheren Attraktivität für Fachkräfte dank stressfreier, flexibler Mobilitätsoptionen. Gleichzeitig erfüllen Sie gesetzliche CO₂-Vorgaben leichter und stärken Ihr nachhaltiges Image. Um Gleichbehandlung und Fairness für alle Mitarbeitenden sicherzustellen, sollten Mobilitätsanreize gerecht gestaltet werden. Gratisparkplätze für Autofahrende haben einen geldwerten Vorteil, von dem ÖV-Pendelnde, Velofahrende und Zufussgehende ausgeschlossen sind. Eine ausgewogene Förderung aller Mobilitätsformen stellt sicher, dass niemand leer ausgeht und gleichzeitig die umweltfreundlichsten Optionen gestärkt werden.
Solarwärme-Anlagen sorgen für die Erwärmung des Warmwassers oder für die Heizungsunterstützung im Gebäude. Zentrales Element eines Sonnenkollektors ist der Absorber – ein schwarzer, mit Kanälen durchzogener Metallkörper. Durch ihn zirkuliert in der Regel Wasser, das mit umweltverträglichem Frostschutzmittel angereichert wurde. Es nimmt Sonnenwärme auf und gibt sie über einen Wärmetauscher an den Warmwasserspeicher ab. Soll eine Solarwärme-Anlage wirtschaftlich arbeiten, stellt sie über das Jahr nur einen Teil des Warmwassers bereit. Bei langen Schlechtwetterperioden und im Winter braucht es also einen zusätzlichen Wärmeerzeuger, der das Wasser im Speicher aufheizt.
EnergieSchweiz übernimmt bis zu 40 % der Kosten
der Feinanalysen von elektrischen Antriebssystemen mit einer nominalen Leistung ab 10 kW, pro Firma (maximaler Förderbeitrag: 15‘000 CHF)
der Begleitung bei der Umsetzung von Effizienzmassnahmen, pro Firma (maximaler Förderbeitrag 1'000 CHF
Die beiden Beträge sind frei von der Mehrwertsteuer. Teilnehmende Firmen unterliegen keiner Verpflichtung zur Umsetzung der Effizienzmassnahmen.
Gefördert werden Kommunikations- und Sensibilisierungs-Projekte und Begleit-Massnahmen in den Bereichen Solarenergie, effizient und erneuerbar heizen, nachhaltige Mobilität, Gebäude-Effizienz und Energie-Effizienz.
Die meisten Geräte gehen in den Bereitschaftsmodus, wenn man sie per Fernbedienung ausschaltet oder wenn sie über eine gewisse Zeit inaktiv sind. Der automatische Wechsel in den Stand-by-Modus ist häufig standardmässig voreingestellt und kann von der Benutzerin oder dem Benutzer angepasst werden.
Guudies
Guudscheinhilft Ihnen, die Mobilität Ihrer Mitarbeitenden nachhaltig zu gestalten. Die Gemeinde und Ihre Mitarbeitenden profitieren von exklusiven Vergünstigungen und erhalten über eine Plattform Zugang zu einer vielfältigen Auswahl an nachhaltigen Mobilitätslösungen.
Netcetera Smart Mobility
Netceterabietet Software für eine massgeschneiderte Mobilität an.
Mobitrends
Mobitrendsberät Sie mit Wissen in Technologien und Innovation für effiziente Mobilitätslösungen.
Urban Connect
Urban Connectbietet eine Mobilitätsplattform mit integriertem Mobilitätsbudget für Ihre Mitarbeitenden.
Parcandi Quartierparking
Parcandibietet eine Web-App an, mit der leerstehende Parkflächen genutzt werden können. Das hilft Gemeinden und Städten, die Umweltbelastung zu reduzieren und Parkraum zu sparen. Gleichzeitig haben Verwalter und Vermieterinnen weniger Leerstandskosten in ihren Immobilien, da ihre Parkplätze besser ausgelastet sind.
Vorschriften zu Elektro- und Trendfahrzeugen
Erfahren Sie, welche Regeln für neue elektrisch betriebene Trendfahrzeuge wie E-Trottis, Pedelecs oder Rikschas gelten.
Webseiten und Merkblätter
Eine Bilanzierung sollte in derselben Qualität wie der Energie- und Klima-Kalkulator oder KISS Netto Null Tool von EnergieSchweiz für Gemeinden sein. Alternative Tools wie EcoRegion von Ecospeed werden auch akzeptiert. Die Bilanz darf nicht älter als 5 Jahre sein.
Eine 2020 erschienene Studie des Paul Scherrer Instituts hat die Umweltauswirkungen von verschiedenen Antriebstechnologien für Personenwagen untersucht. Die Studie basiert auf Ökobilanzen, bei denen der gesamte Lebenszyklus der Autos betrachtet wird: Produktion, Betrieb und Entsorgung sowie die Bereitstellung der Treibstoffe Benzin, Diesel und Gas, Strom und Wasserstoff (H2). Die Bilanz nach 200 000 gefahrenen Kilometern ist klar: Elektrofahrzeuge verursachen insgesamt am wenigsten CO2-Emissionen, gefolgt von den Brennstoffzellenfahrzeugen, die mit Wasserstoff betrieben werden. Danach folgen Gas-, Diesel- und schliesslich Benzinfahrzeuge.
Bei der CO2-Bilanz der Elektroautos spielt die Herkunft des Stroms eine wichtige Rolle. Am wenigsten CO2 wird ausgestossen, wenn dieser aus Solarenergie gewonnen wird. Aber auch der Schweizer Strommix, der zu knapp zwei Dritteln aus Strom aus Wasserkraftwerken besteht, eignet sich ideal, um das Potential der Elektromobilität auszuschöpfen. Die höheren Treibhausgasemissionen aus der Produktion hat ein Elektroauto, das mit Schweizer Strommix geladen wird, bereits nach 30 000 Kilometern kompensiert.
Die Umweltauswirkungen von Personenwagen - heute und morgen
2020-02-26Dachanlagen: Bei der Installation auf Gebäuden gibt es angebaute und integrierte Solarwärme-Anlagen. Bei angebauten Anlagen werden die Sonnenkollektoren direkt auf das Dach montiert. Bei integrierten Anlagen ersetzen die Sonnenkollektoren das Dach.
Fassadenanlagen: Die Solartechnik kann auch das Potenzial von Fassaden nutzen. Solarwärme-Fassadenanlagen lassen sich direkt an die Aussenwand montieren, wenn die Rahmenbedingungen eingehalten werden.
Luft-Luft-Wärmepumpe: Für eine Luft-Luft-Wärmepumpe ist eine Lüftungsanlage nötig. Dieses Heizsystem entzieht der Abluft über einen Wärmetauscher die Wärmeenergie und führt sie der frischen Luft zu. Dieses Prinzip kommt vor allem in Häusern mit hohem Baustandard (Minergie-P) zum Einsatz.
Luft-Wasser-Wärmepumpe: Die Luft-Wasser-Wärmepumpe entzieht der Umgebungsluft die Wärmeenergie und macht sie durch einen physikalischen Vorgang für die Heizung nutzbar. Der grosse Vorteil der Luft-Wasser-Wärmepumpen liegt darin, dass sie keine komplizierten Umbaumassnahmen erfordern. Sie sind überall kurzfristig einsetzbar und vergleichsweise günstig. Sie funktionieren bis zu einer Aussentemperatur von minus 20 Grad.
Sole-Wasser-Wärmepumpe: Die Sole-Wasser-Wärmepumpe ist unabhängig von der Aussentemperatur und bezieht die Energie direkt aus dem Erdboden. Die Nutzung der Erdwärme erfordert Bohrungen von bis zu 300 Metern. Die Erlaubnis für die Bohrung muss zuvor abgeklärt werden.
Wasser-Wasser-Wärmepumpe: Bei der Wasser-Wasser-Wärmepumpe stellt ein vorhandenes Wasserreservoir die Wärmequelle dar. Das Grundwasser bietet mit seiner rund ums Jahr konstanten Temperatur eine verlässliche, erneuerbare Wärmequelle für Heizen mit Wärmepumpen. Die Erlaubnis für die Bohrung bis auf das Grundwasserniveau muss zuvor abgeklärt werden. Die sich fortlaufend verbessernde Technologie erlaubt auch das Nutzen von Abwasser und Oberflächengewässern. Vor allem bei grösseren Überbauungen und grösseren Heizanlagen kommen auch Seen, Flüsse oder Abwasserkanäle als Quelle in Frage. In diesem Fall benötigt das System eine Filteranlage, da Schmutzpartikel ohne Filterung die Rohre und die Pumpe verschmutzen. Für ein Einfamilienhaus ist dies normalerweise zu aufwendig.
kW (Kilowatt): Mit kW wird die Spitzenleistung einer Photovoltaikanlage unter standardisierten Testbedingungen angegeben. Es gibt an, wie viel elektrische Leistung eine PV-Anlage unter optimalen Bedingungen höchstens liefern kann.
kWh (Kilowattstunde): Die Kilowattstunde (kWh) ist eine Masseinheit für Energie. Sie gibt an, wie viel elektrische Energie eine PV-Anlage in einer Stunde produziert oder ein Gerät in einer Stunde verbraucht.
Wirkungsgrad: Der Wirkungsgrad gibt bei Photovoltaik-Modulen an, wie viel der Sonnenenergie in Strom umgewandelt wird. Moderne Solarmodule haben oft einen Wirkungsgrad von 18 –22%.
Netzeinspeisung: Wenn Sie den erzeugten Solarstrom nicht direkt verbrauchen, kann dieser ins öffentliche Stromnetz eingespeist werden. Dafür bekommen Sie Geld, die sogenannte Einspeisevergütung.
Eigenverbrauchsquote: Das ist der Anteil des erzeugten Solarstroms, den Sie direkt im eigenen Haus nutzen. Je höher die Eigenverbrauchsquote, desto höher die Wirtschaftlichkeit Ihrer PV-Anlage.
Akzeptiert werden folgende Nachweise:
Energiestadt-Label
ISO 50001-Zertifizierung
Energiebilanzierung der Gemeinde (nicht älter als 5 Jahre)
Vergleichbare Nachweise werden ebenfalls akzeptiert. Eine Zertifizierung wird höher bewertet als eine reine Energiebilanz.
Das Gebäudeprogramm von Bund und Kantonen unterstützt Massnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz und Reduktion von CO₂-Emissionen. Aber auch viele Kantone unterstützen eine Zertifizierung mit zusätzlichen Fördergeldern oder gewähren eine höhere Ausnützungsziffer (maximal zulässige Überbauung eines Grundstücks). Auch gewisse Banken fördern umweltfreundliche Bauvorhaben mit vergünstigten Hypotheken.
Alle Gemeinden in der Schweiz können die kostenlose Beratung nutzen, unabhängig von Grösse, Region oder bereits vorhandenem Wissensstand.
Das Förderprogramm steht allen Schweizer Gemeinden offen.
Grundsätzlich eignet sich gut getrocknetes, unbehandeltes Hartholz wie zum Beispiel Buche oder Eiche am besten. Es liefert viel Wärme und hinterlässt wenige Rückstände.
Die Energieetikette beinhaltet nebst Basisinformationen zum Fahrzeug folgende Inhalte:
Treibstoffverbrauch in Liter bzw. kWh pro 100 Kilometer
CO2-Ausstoss in Gramm pro Kilometer (in Relation zum angestrebten Zielwert aller verkauften Neuwagen)
Energieeffizienzkategorie A bis G
Weitere Informationen zur Energieetikette sowie das aktuelle Marktangebot finden Sie im Verbrauchskatalogvon EnergieSchweiz und TCS.
Energieetikette für Personenwagen
2023-10-01Die Reifenetikette gibt Auskunft über folgende Faktoren:
Reifenwiderstand: Je kleiner der Rollwiderstand, desto geringer sind Treibstoffverbrauch und CO2-Ausstoss. Eine Skala von A bis G gibt darüber Auskunft, wobei A der beste und G der schlechteste Wert ist. Wenn Sie einen Pneu mit einer Klassierungsstufe höher wählen, z. B. B anstatt C, reduzieren Sie Ihren Treibstoffverbrauch um bis zu 0,1 l/100 km.
Nasshaftung: Die Nasshaftung eines Reifens ist ein zentrales Sicherheitskriterium. Der Unterschied zwischen der höchsten und der tiefsten Stufe ist erheblich. Bei einer Geschwindigkeit von 80 km/h kann sich der Bremsweg, je nach Fahrzeug, bis zu 18 Meter verkürzen.
Rollgeräusche: Die Rollgeräusche von Reifen werden mit einer, zwei oder drei Schallwellen sowie in Dezibel (dB) dargestellt. Mit leisen Reifen können die Lärmemissionen halbiert werden.
Alle rechtlichen Grundlagen und weitere Hintergrundinformationen gibt es auf der Reifenetikette (Bundesamt für Energie).
Alle Angebote der Fachstelle für nachhaltige Mobilität sind kostenlos. Die Mobilitätsexpertinnen und Mobilitätsexperten beraten Sie gerne zu den verfügbaren Leistungen und stellen Ihnen nach einem ersten Kennenlerngespräch weitere Informationen zur Verfügung.
Unternehmen können Mitarbeitenden ÖV-Abonnements anbieten, Velo und E-Bike-Programme umsetzen, Fahrgemeinschaften organisieren oder die Umstellung auf Elektrofahrzeuge im Fuhrpark vorantreiben. Auch flexible Arbeitsmodelle wie Homeoffice sowie faire Spesenreglemente und Mobilitätsbudgets tragen zur Reduktion des Pendlerverkehrs bei.
Pelletheizung: Moderne Pelletheizungen arbeiten effizient und ökologisch. Dank der stabilen Preise für Pellets und des automatischen Betriebs nutzen immer mehr Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer dieses Heizsystem. Der Einbau ist in vielen Gebäuden problemlos. Wenn die Pelletheizung effizient eingesetzt wird, sind die anfänglichen Investitionskosten schnell amortisiert. Die Pellets verbrennen sehr sauber und haben einen hohen Nutzungsgrad. Das macht die Pelletheizung klimaneutral und umweltfreundlich.
Hackschnitzelheizung: Die Hackschnitzelheizung verheizt Hackschnitzel, auch Hackgut genannt, die nicht mehr anderweitig verwendet werden können. Meistens besteht dieses Heizsystem aus einem Heizkessel, einem Wärmespeicher sowie einem Transportsystem und Lager für die Hackschnitzel. Wegen der Grösse kommt die Hackschnitzelheizung vor allem in öffentlichen Bauten, der Industrie oder Überbauungen und Mehrfamilienhäusern ab einem Energiebedarf von 20'000 kWh pro Jahr vor.
Stückholzheizung: Neben dem klassischen Stückholzofen mit Handbeschickung gibt es auch den Stückholzvergaser. Dieser verbrennt das Holz praktisch rückstandlos. Die Stückholzheizung erreicht damit einen hohen Wirkungsgrad bei sehr niedrigen Emissionswerten. Zwar braucht dieses Heizsystem ebenfalls einen Lagerplatz für den Brennstoff, der Vergaser für Stückholz ist aber günstig in der Anschaffung und im Betrieb.
Das EVU-Benchmarking fokussiert auf die Bereiche «erneuerbare Energien» und «Energieeffizienz». Als Querschnittsthema wird auch die Digitalisierung erhoben.
Es beurteilt Strom-, Wärme- und Gasversorgungen nach ihren Aktivitäten in den Bereichen erneuerbare Energie und Energieeffizienz. Die Beurteilung erfolgt im Benchmarking 2024 anhand von rund 20 Kriterien in acht Handlungsfeldern. Das Ergebnis zeigt den EVU, wo sie bezüglich erneuerbarer Energien und Energieeffizienz stehen, wo Verbesserungspotenzial besteht und welches die Best Practices sind. Die Handlungsfelder und Kriterien sowie deren Bewertung wurden laufend an die technischen und politischen Rahmenbedingungen angepasst.
Ziele zu erneuerbaren Energien
Ziele zur Energieeffizienz bei Endkundinnen und Endkundinnen (nur Strom), zu Netto-Null (nur Wärme), zur Transformation (nur Gas)
Realisierung von innovativen Projekten
Ziele zur Digitalisierung (neu)
Ziele hinsichtlich einer strukturierten Beschaffung (neu)
Strategie und konkrete Ziele für intelligente Netze
Projekte zur Förderung intelligenter Netze
Strategische Zielsetzungen
Umsetzung von Massnahmen
Zubau erneuerbare Produktion
Produktion Erneuerbare
Einhaltung Restwasseranforderungen
Ökologische Wasserkraftanlagen
Liefermix
Basis-Produkt für Haushalte (nur Strom/Gas)
Anteil Ökostrom am Absatz (nur Strom)
Angebote für Haushalte und für die Wirtschaft
Nutzung von grösseren Abwärmequellen (nur Wärme)
Finanzielle Förderaktivitäten
Tarifliche Massnahmen
Fassaden bieten zusätzliches PV-Potenzial zur Energieproduktion direkt am Gebäude, wo Strom verbraucht wird. Nach Dächern handelt es sich um das zweitgrösste PV-Potenzial. Nebst der zusätzlich nutzbaren Fläche bieten solche Anlagen auch wesentliche Vorteile bei der Verteilung der Stromproduktion im Laufe des Jahres.
Bei niedrigem Sonnenstand im Winter haben PV-Anlagen an Fassaden insbesondere auf der Südseite einen wesentlich höheren Energieertrag als vergleichbare Anlagen auf dem Dach. Zudem werden solche Anlagen nicht durch Schnee verdeckt.
Im Sommer bei hohem Sonnenstand ist der Energieertrag wesentlich tiefer als bei vergleichbaren Dachanlagen. Trotz geringerem Jahresenergieertrag ist dieses Produktionsverhalten aber von Vorteil, da insbesondere im Winter mehr Strom gefragt ist.
Tiefe CO2-Emissionen: Solarwärme-Anlagen lassen sich als CO2-freie Unterstützung von erneuerbaren Heizsystemen einsetzen, z. B. für die Erwärmung von Wasser. Schon eine kleine Fläche für Sonnenkollektoren (4 bis 6 m2) stellt genügend Energie bereit, um 60 bis 70 Prozent des Warmwasserbedarfs einer vierköpfigen Familie zu decken. Solarwärme-Anlagen für Warmwasser und Raumheizung decken mindestens 30 Prozent des jährlichen Energieverbrauchs.
Unterschiedliche Nutzungsmöglichkeiten: Solarwärme-Anlagen bieten vielfältige Anwendungsmöglichkeiten. Sie lassen sich z. B. im Dienstleistungssektor einsetzen (Schwimmbäder, Wäschereien, Hotels). Ebenso können Solarwärme-Anlagen die Wärmepumpen in Wohnbauten entlasten. Vor allem aber lassen sie sich mit jeder anderen Art der Wärmeerzeugung mit erneuerbaren Energien kombinieren. Ein weiterer Vorteil liegt in der Speicherung der Sonnenwärme.
Solarwärme-Anlagen machen unabhängig: Steigende Energiepreise haben keinen Einfluss. Es braucht keine Lagerung und keinen Transport des Brennstoffes.
Unerschöpfliche Energiequelle: Wärme von der Sonne steht kostenlos in unendlicher Menge zur Verfügung. Die Installation einer Anlage ist unkompliziert. Und sie arbeitet selbst im Winter effektiv. Die Solarwärme-Anlagen sind langlebig und weisen einen geringen Wartungsaufwand auf.
Tiefe bis gar keine CO2-Emissionen: Wärmepumpen wandeln Energie der Erde, der Luft oder des Wassers in nutzbare Wärme um. Wenn es Ihnen möglich ist, die Wärmepumpe mit Strom aus Wasserkraft, Windenergie oder Photovoltaikanlagen zu betreiben, stammt Ihre Heizungswärme zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien, und Sie senken die CO2-Emissionen auf nahezu null – auch unter Einbezug der vorgelagerten Prozesse.
Einfacher und effizienter Betrieb: Wärmepumpen können Sie ausgesprochen effizient betreiben. Das Wärmepumpen-System-Modul (WPSM) ist ein Label für Kleinanlagen, das für Ein- und Mehrfamilienhäuser eingesetzt wird. Dieses Gütesiegel garantiert eine saubere Planung, eine sorgfältige Installation und einen energieeffizienten Betrieb. Die Fachvereinigung Wärmepumpen Schweiz stellt das Zertifikat aus, prüft alle Anlagen-Unterlagen und kontrolliert rund 20 Prozent der Wärmepumpen vor Ort, damit Sie die optimale Heizung erhalten. Viele Kantone verlangen für eine Förderung dieses Qualitätslabel.
Optimierbares Heizen: Ersetzen Sie Ihre bestehende Heizung mit einer Wärmepumpe, ist es sinnvoll, auch allfällige künftige Optimierungs- und Sanierungsarbeiten einzuplanen. Das hilft beim Optimieren der Energieeffizienz. Dabei hilft ein GEAK Plus. Das Gebäudeprogramm von Bund und Kantonen fördert diese energetischen Sanierungen und den Einsatz erneuerbarer Energie finanziell.
Sparsam und umweltfreundlich: Die Wärmepumpe benötigt wenig Platz, wenig Strom und keinen Brennstoff. Sie erfordert weder Gasleitung, Öltanks noch Kamin. Das macht Heizen mit Wärmepumpen zu einer seit Jahren bewährten Alternative zu den fossilen Heizungen.
Tiefe bis gar keine CO2-Emissionen: Beim Heizen mit Fernwärme kommen hauptsächlich erneuerbare Energieträger zum Einsatz, und die Abwärme ist oftmals ein Nebenprodukt. Dadurch verursachen Fernwärmenetze kaum wärmebedingte CO2-Emissionen. Dank der Grösse der zentralen Anlagen und moderner Technik reduziert sich der Schadstoffausstoss auf ein Minimum.
Kostengünstiger und effizienter Betrieb: Ein Fernwärmenetz-Anschluss garantiert eine unkomplizierte und günstige Wärmeversorgung dank weitgehend fixen Energietarifen. Die Versorgungssicherheit ist hoch, weil sich unterschiedliche erneuerbare Energien für den Betrieb eignen. Der Platzbedarf ist im Vergleich zu einer fossilen Heizung gering, denn es wird kein Öltank benötigt. Im Heizungskeller entsteht neuer Raum für neue Nutzung.
Einfach und viel Komfort: Fernwärme ist eine saubere und benutzerfreundliche Energieversorgung. Der Anschluss und das Verteilsystem in Ihrem Haus sind weitgehend wartungsfrei. Die Umstellung ist einfach, denn Fernwärme ist für jedes Heizverteilsystem, also Radiatoren und Bodenheizungen, geeignet.
Lärm- und geruchsfrei: Der Energietransport erfolgt unterirdisch und verursacht keine Emissionen. Die Netze sind langlebig ausgelegt, ihre Lebensdauer beträgt zwischen 60 und 100 Jahren.
Tiefe bis gar keine CO2-Emissionen: Wenn Sie Ihre Heizung ersetzen, bietet Heizen mit Holz eine beinahe CO2-neutrale Lösung. Durch die Wahl hochwertiger Systeme, den Einsatz der richtigen Brennstoffe und einen korrekten Betrieb lässt sich die Luftbelastung durch Stickoxide und Feinstaub weitgehend minimieren.
Lokale Energieförderung und Wertschöpfung: Heizen mit einheimischer Holzenergie erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Holzenergie bildet zusammen mit der Wasserkraft einen der wichtigsten Pfeiler der nachhaltigen und klimaneutralen Energieversorgung in der Schweiz. Die waldreiche Schweiz bietet die Grundlage für diesen natürlichen Rohstoff. Heizen Sie mit einheimischem Holz, fördern Sie die regionale Wertschöpfung und schaffen damit Arbeitsplätze in der Schweiz.
Nachhaltige Waldnutzung sicherstellen: Heizen mit Holzenergie setzt wichtige Anreize für eine nachhaltige Waldpflege. Bei der Waldpflege und der Holzproduktion für hochwertige Anwendungen wie Bau oder Möbel fällt Holz an, das fürs Heizen geeignet ist. Das ist eine wirtschaftliche Lösung und eine sinnvolle Verwendung von Restholz.
Bequemer Betrieb: Automatische Holzfeuerungen der allerneuesten Generation ermöglichen einen bequemen Betrieb und sind einfach zu bedienen. Liegenschaften, die an einen Holz-Wärmeverbund angeschlossen sind, benötigen keinen eigenen Heizraum mehr und gewinnen zusätzlichen Platz.
Faustregel: Das einfachere Label Minergie eignet sich für kleinere Gebäuden und das umfassendere Label SNBS-Hochbau für grössere Immobilien. Eine Übersicht und Entscheidungshilfen bieten die Seite Standards und Labels für nachhaltiges Bauen oder der Label-Finder des Vereins Minergie.
Das EVU-Benchmarking wird von INFRAS und Brandes Energie im Auftrag des Bundesamtes für Energie und EnergieSchweiz durchgeführt. An der Erarbeitung der konzeptionellen Grundlagen ist eine Begleitgruppe beteiligt. Dieser Begleitgruppe gehören aktuell Vertreterinnen und Vertreter von EVU (Energie Thun, EKZ, SIG, Energie 360°), Fachverbänden (VSE, VSG, VFS, Swisspower, Trägerverein Energiestadt) und Umweltverbänden (WWF Schweiz) an.
Kontakt: evu-benchmarking@infras.ch
Hinter dem Programm EnergieSchweiz steht das Bundesamt für Energie BFE im Eidgenössischen Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK.
Die Geschäftsstelle von EnergieSchweiz ist im Bundesamt für Energie in der Abteilung Energieeffizienz und Erneuerbare Energien (AEE) angesiedelt. Sie ist verantwortlich für die operativen Geschäfte. Die Programmleitung und strategische Ausrichtung von EnergieSchweiz wird durch die Abteilungsleitung AEE wahrgenommen.
Beratungstätigkeiten, welche über den Umfang der Impulsberatung «erneuerbar heizen» hinausgehen (etwa für die Sanierung der Gebäudehülle oder die Installation einer Photovoltaikanlage), sind nicht förderberechtigt. Allfällige Zusatzleistungen muss die Impulsberaterin bzw. der Impulsberater vor der Beauftragung klar und schriftlich benennen.
Beratungen betreffend der Sanierung von Gebäudehüllen oder der Installation einer Photovoltaikanlage können miteinbezogen werden, sind aber nicht förderberechtigt. Beantragen Sie nebst der Impulsberatung ebenfalls schriftlich Ihre gewünschte Zusatzberatung bei Ihrer Beraterin oder Ihrem Berater.
Ja. Das Projektteam INFRAS/Brandes Energie überprüft alle Fragebögen der teilnehmenden Energieversorgungsunternehmen. So kann garantiert werden, dass die gemachten Angaben plausibel sind und alle EVU gleich bewertet werden.
Coachings und Analysen zur Shared Mobility
Der Shared Mobility Booster bietet ein einfaches Online-Toolan, mit dem Sie Ihre individuelle Situation umfassend analysieren können. Zusätzlich können Sie persönliche Beratungen buchen.
Shared Mobility Blueprints
Die Blueprints sind Leitfäden mit planerischen Grundlagen. Sie zeigen anhand von guten Beispielen aus der Praxis, wie Sie in Ihrer Gemeinde oder Stadt die geteilte Mobilität fördern und regulieren können. So können Sie die Shared Mobility im Gesamtverkehr verankern. Die Blueprints sind Teil des Shared Mobility Accelerators.
Shared Mobility-Karte
Die Shared Mobility-Kartezeigt in Echtzeit, wo welche Sharing-Fahrzeuge (Autos, Velos, Trottis) in der Schweiz verfügbar sind. Nutzen Sie die Karte, um das Mobilitätsangebot Ihrer Gemeinde zu prüfen und mit anderen zu vergleichen. Die Daten sind Open Government Data und können kostenfrei in anderen Systemen verwendet werden. Die Daten sind in die Gemeinde-Analysen des Shared Mobility Booster integriert.
Umweltrechner Verkehr
Mit dem Umweltrechner Verkehrkönnen Sie die Treibhausgas-Emissionen, den Energieverbrauch und viele weitere Emissionen von über 200 Verkehrsmitteln vergleichen. Dabei wird nicht nur der direkte Betrieb, sondern der gesamte Lebenszyklus eines Fahrzeugs von der Produktion bis zur Entsorgung berücksichtigt. Die Webseite bietet eine Anleitung und Hinweise zur Interpretation der Ergebnisse.
Beratung zu Mobilitätskonzepten
Der Fachverband Mobility Management Suisse MMS bietet neutrale Beratung zu nachhaltigen, klimaschonenden Mobilitätskonzepten.
Cyclomania: Velo-Challenge und Generieren von Mobilitätsdaten
Gemeinden, Städte und Regionen können eine Cyclomania-Velo-Challengefür die Bevölkerung durchführen. Pro Velo Schweiz stellt die App, Webseite und Kommunikationsmittel für die Gemeinden zur Verfügung. Nach der Aktion erhalten Sie die generierten Mobilitätsdaten in aggregierter und anonymisierter Form für Ihre nachhaltige Verkehrs- und Infrastrukturplanung.
Guide Velo, Massnahmen zur Veloförderung
Der Online-Leitfadenvon Guide Velozeigt umfassende Massnahmen rund um die Veloförderung und behandelt die Themen Infrastruktur, Förderung und Anreize. Die Massnahmen beziehen sich hauptsächlich auf das Velo im Alltagsverkehr. Auf der Webseite sind auch konkrete Beispiele zu finden, unter anderem für die Gestaltung von Veloverkehrsanlagen oder für die Förderung der Velonutzung (Wettbewerbe, Massnahmen an Schulen usw.).
Leitfaden velofreundliche Schule
Velo fahren fördert viele Fähigkeiten, macht Spass, ist gesund und gut für die Umwelt. Zum Beispiel ist es wichtig, die Eltern einzubeziehen, Massnahmen für gut erreichbare und nutzungsfreundliche Veloparkplätze umzusetzen oder das Thema Velo in den Unterricht zu integrieren. Auf der Website Schule+Velofinden Sie viele Informationen dazu.
Leitfaden Schulwegsicherung
Der Leitfaden von EnergieSchweiz für Gemeinden ist ein Hilfsmittel rund um das Thema Schulweg und Elterntaxi und richtet sich vor allem an Kleingemeinden und Gemeinden im ländlichen Raum. Wie können Behörden und Eltern das Thema selbst angehen und welche Massnahmen stehen zur Verfügung? Der Leitfaden führt in Schritten durch das Thema, verweist auf nützliche Links und Beispiele und stellt vertiefende Merkblätter zur Verfügung.
GEHsund
Der Fussverkehr hinterlässt den kleinsten ökologischen Fussabdruck. Das Projekt GEHsund – Städtevergleich Fussverkehr bietet Gemeinden und Städten Anleitungen, wie sie den Fussverkehr bereits in der Gemeindeplanung stärken können. Die Massnahmen gliedern sich in: Bewertung der Infrastruktur, Planungspraxis und Zufriedenheit der Bevölkerung. EnergieSchweiz hat das Projekt unterstützt.
Anleitungen
Beratung zu Mobilitätskonzepten
Der Fachverband Mobility Management Suisse MMSbietet neutrale Beratung zu nachhaltigen, klimaschonenden Mobilitätskonzepten.
Umweltrechner Verkehr Mit dem Umweltrechner Verkehrkönnen Sie die Treibhausgas-Emissionen, den Energieverbrauch und viele weitere Emissionen von über 200 Verkehrsmitteln vergleichen. Dabei wird nicht nur der direkte Betrieb, sondern der gesamte Lebenszyklus eines Fahrzeugs von der Produktion bis zur Entsorgung berücksichtigt. Die Webseite bietet eine Anleitung und Hinweise zur Interpretation der Ergebnisse.
Geothermie-Anlagen liefern das Drei- bis Fünffache der eingesetzten elektrischen Energie als Heizwärme.
Entscheidend für das effiziente Heizen ist die Art der Wärmequelle: Erdsonden-Wärmepumpen sind wegen der notwendigen Bohrung zwar teurer bei der Erstellung, brauchen jedoch auch bis zu einem Drittel weniger Strom als Luft/Wasser-Wärmepumpen. Zudem kann mit Erdwärmesonden dank GeoCooling sanft gekühlt werden.
Eine Wärmepumpe läuft effizienter, wenn sie tiefere Vorlauftemperaturen bereitstellen darf. Daher ist der Betrieb einer Wärmepumpe mit einer Fussbodenheizung in der Regel effizienter als mit Radiatoren. Neue Inverter-Wärmepumpen erreichen auch bei Radiatoren gute Effizienzwerte.
Die Gewässerschutzfachstellen nutzen sogenannte Zulässigkeitskarten, die auf dem GIS einfach zeigen, wo Erdwärmesonden zugelassen werden und wo sie verboten sind, resp. wo vertiefte Abklärungen nötig sind. Geben Sie hier ihre Adresse ein: www.kann-ich-bohren.ch. Sollten Sie in einem Kanton wohnen, der noch keine Schnittstelle anbietet, dann müssen Sie sich direkt bei der kantonalen Gewässerschutzfachstelle erkundigen. Wählen Sie eine Bohrfirma mit Gütesiegel aus. Das ist auch wichtig, um allfällige kantonale Fördergelder zu erhalten. Fördergelder müssen immer vor Baubeginn bei der kantonalen Energiefachstelle beantragt werden.
Nebst genügender Fläche und geeignetem Montageuntergrund ist die Sonneneinstrahlung auf die Fassadenfläche für die PV-Anlagen wichtig.
Mit der Webseite sonnenfassade.ch können Sie die Eignung Ihrer Fassade für die Nutzung von Solarenergie prüfen. Die Anwendung simuliert den Sonnengang und berechnet das Solarpotenzial auf Basis von Geodaten und berücksichtigt dabei auch die Verschattung durch Nachbarsgebäude.
Das einzigartige Fahrgefühl eines Elektroautos lässt sich nicht mit Worten beschreiben. Es macht Spass, es fühlt sich gut an und die dynamische Beschleunigung wird Sie überraschen! Am besten erleben Sie das aber selbst. Buchen Sie zum Beispiel ein Elektroauto von einem Carsharing-Anbieter wie Mobility für Ihren nächsten Ausflug. Viele Autohändler bieten auch Probefahrten an und es gibt immer wieder spannende Veranstaltungen rund um E-Mobilität mit Testmöglichkeiten.
Wärmepumpen funktionieren im Prinzip wie ein Kühlschrank – nur umgekehrt. Während der Kühlschrank seinem Innenraum die Wärme entzieht und nach draussen abgibt, bezieht die Wärmepumpe ihre Energie aus der Luft, dem Boden oder dem Wasser und gibt sie dem Haus ab. Die Bezeichnung der verschiedenen Wärmepumpen lässt sich am Beispiel der Luft-Wasser-Wärmepumpe so ableiten: Der erste Teil (Luft) bezeichnet die Wärmequelle/Energiequelle. Der zweite Teil (Wasser) steht für das Medium zur Verteilung der Wärme.
Die Vergabe erfolgt nach dem Prinzip «first come, first served». Entscheidend ist die Reihenfolge der Anmeldung nach Ausschreibungsstart. Die Subvention wird nach Projektabschluss ausbezahlt. Vorher werden die eingereichten Unterlagen geprüft und bewertet sowie die Einhaltung der Rahmenbedingungen kontrolliert.
Eine Luft/Wasser-Wärmepumpe nutzt die Umgebungsluft als Wärmequelle. Diese wird über Luftkanäle zur Wärmepumpe gebracht, und die abgekühlte, genutzte Luft wieder ausgeblasen. Die gewonnene Wärme wird an ein Heizungs- oder Wassererwärmungssystem abgegeben. Die Luft/Wasser-Wärmepumpe kann im oder ausserhalb des Gebäude stehen.
Eine Sole/Wasser-Wärmepumpe bezieht die im Erdreich gespeicherte, natürliche Erdwärme. Diese lässt sich mit Sonden nutzen, die bis zu 500 Meter tief in den Untergrund reichen. Im Rohrsystem im Untergrund zirkuliert eine Mischung aus Wasser und Frostschutzmittel, Sole genannt. Die Sole entzieht dem Erdreich die Wärme und bringt sie zur Wärmepumpe. Der durch die Sonde abgekühlte Untergrund wird durch natürliche Wärmeleitung wieder erwärmt. Bei zu starker Abkühlung muss er regeneriert werden. Für Bohrung und Erstellung einer Erdwärmesonde ist eine gewässerschutzrechtliche Bewilligung nötig.
Eine Wasser/Wasser-Wärmepumpe nutzt Grundwasser oder Oberflächengewässern als Energiequelle. Das Grundwasser wird durch Bohrungen gewonnen. Das genutzte Wasser wird über einen Versickerungsbrunnen oder -schacht ins Grundwasser oder Oberflächengewässer zurückgeleitet. Die Nutzung von Grundwasser für eine Wasser/Wasser-Wärmepumpe ist konzessions- und bewilligungspflichtig.
Die Reichweite von modernen Elektroautos variiert je nach Modell beziehungsweise Batteriegrösse zwischen 200 bis 600 km. Allerdings ist die Reichweite auch von der Witterung, der Topografie, der Fahrweise und dem Gewicht des Autos abhängig. Die durchschnittliche Strecke im Berufsverkehr in der Schweiz beträgt 30 - 40 km. Bereits heute sind die Reichweiten von Elektroautos also für die meisten Alltagsansprüche längst ausreichend.
Die Förderbeiträge können bis zu 40 % des gesamten Projektvolumens betragen, d. h. die restlichen 60 % werden durch die involvierten Projektparteien oder über Drittmittel erbracht.
Für einen 4-Personen-Haushalt mit einem jährlichen Stromverbrauch von 4'500 kWh (bzw. 4,5 MWh) und einer PV-Anlage mit einer Leistung zwischen 3 und 6 kWp Leistung ist ein Batteriespeicher mit einer Speicherkapazität von 4 bis 6 kWh (Grösse ca. die eines kleinen Kühlschranks) angemessen. Damit kann der Eigenverbrauch von 30 % auf bis zu 70 % erhöht werden.
Die aktuellen Preise der Batteriespeicher für ein Einfamilienhaus ergeben bei Lithium-Ionen-Speichern umgerechnet auf die Lebensdauer Speicherkosten von rund 7 bis 65 Rp/kWh. Bei Blei-Batterien sind diese höher. Hinzu kommt noch der Wert des Solarstroms von ca. 7 Rp (d. h. der Preis, den man alternativ für die Einspeisung bekäme). Dies bedeutet, dass der abends aus dem Speicher bezogene Strom dann 14 bis 72 Rp/kWh kostet.
Die Speicherlösungen sind also noch nicht wirtschaftlich oder gerade an der Grenze zur Wirtschaftlichkeit. Aufgrund der zu erwartenden weiteren Preisreduktionen bei den Speichern in den nächsten Jahren kann sich dies zukünftig jedoch ändern.
Aus nachwachsenden organischen Abfällen kann Wärme, Strom und Treibstoffe, kurz Bioenergie, hergestellt werden. Zum Beispiel kann durch die Vergärung von nicht-holziger Biomasse Biogas gewonnen werden. Dieses kann in einem Blockheizkraftwerk in Wärme und Strom umgewandelt werden. Biogas kann auch zu Biomethan aufbereitet und als Treibstoff verwendet werden.
Bioethanol oder Biodiesel können ebenfalls als Treibstoff verwendet werden. Bioethanol wird aus zucker- und stärkehaltiger Biomasse wie zum Beispiel Zuckerrohr, Kartoffeln oder Mais hergestellt. Für Biodiesel wird ölhaltige Biomasse wie altes Frittieröl oder Tierfette verwendet.
Eine weitere Möglichkeit, Biomasse in Energie umzuwandeln, ist die Verbrennung von Holzresten. Die dabei entstandene Wärme kann beispielsweise für ein Fernwärmenetz genutzt oder in einem Blockheizkraftwerk in Dampf umgewandelt werden. Der Dampf treibt die Turbinen an, die Strom erzeugen.
Mit Ihrem Verhalten haben Sie grossen Einfluss auf den Warmwasserverbrauch. Am einfachsten sparen Sie Warmwasser, indem Sie duschen statt baden, beim Einseifen und Zähneputzen den Hahn zudrehen oder kaltes Wasser verwenden, wenn Sie nur kurz Ihre Hände waschen oder die Zähne putzen.
Netzbetreibende sind gesetzlich verpflichtet, Ihnen diese Schnittstelle bereits bei der Installation des Smart Meters kostenlos zu öffnen und Ihnen alle notwendigen Dokumentationen zu liefern. Sie können Ihre Daten mit einem externen Gerät, das Sie im Internet bestellen können, oder über Bluetooth oder WiFi direkt aus dem Smart Meter im Internet oder auf einer Applikation visualisieren lassen. Es gibt viele Dienstleistungsunternehmen, die Ihnen eine solche Lösung bereitstellen können.
An die Livedaten zu gelangen, ist für Stromkundinnen und -kunden schon jetzt möglich: Zuerst müssen sie die Kundenschnittstelle beim Verteilnetzbetreiber aktivieren lassen. Dies sollte ohne Kosten möglich sein. Danach sind die notwendigen technischen Informationen zu erfragen. Erst dann lässt sich ein Dienstleister wählen, der ein passendes Gerät mit der entsprechenden Software bereitstellt, das zum Zählertypen und dem Datenoutput passt. Wer dazu Fragen hat oder Hilfe braucht, kann sich an das Fachsekretariat der Eidgenössischen Elektrizitätskommission EICom wenden: ElCom
Lassen Sie die Trinkwasserinstallation regelmässig von einer Fachperson warten. So sind Sie sicher, dass die korrekten Wassertemperaturen in den verschiedenen Installationsabschnitten (im Speicher und im Verteilnetz) eingehalten werden. Die Wirksamkeit einer zusätzlichen periodischen Erhitzung auf über 60 bis 70°C ist sowohl aus hygienischen wie auch energetischen Gründen umstritten. Solche «Legionellenschaltungen» werden daher heute nicht mehr empfohlen.
Benutzen Sie alle Armaturen regelmässig. Steht die Wohnung länger als eine Woche leer, empfiehlt sich aus hygienischer Sicht, vor der nächsten Nutzung alle Leitungen (Dusche, Waschtisch, Spültisch) zu spülen. Das gilt für warmes und kaltes Wasser. Achten Sie dabei auf Ihren Schutz. Bei Installationen, die kaum genutzt werden, kann ein Rückbau sinnvoll sein.
Damit ein Gebäude an heissen Tagen nicht zu heiss wird, sind eine luftdichte Gebäudehülle und ein guter Schutz vor Hitze entscheidend. Die Fassade, die Fenster und das Dach sollten so wenig Wärme wie möglich hereinlassen. Zudem verhindern passende Storen, dass die Sonnenstrahlen direkt auf die Fenster treffen. Wichtig ist auch das Lüften. Tagsüber sollten die Fenster im Sommer geschlossen bleiben, nachts und am frühen Morgen dagegen können sie zur Abkühlung des Gebäudes geöffnet werden.
Dazu wird ein zusätzliches Gerät benötigt. Dieses verbindet z. B. Ihre Solaranlage, die Wärmepumpe, die Ladestation und allenfalls eine Batterie und steuert diese so, dass möglichst viel des selbst produzierten Strom direkt im Gebäude verbraucht oder gespeichert werden kann.
Prüfen Sie zunächst die Voraussetzungen Ihrer Gemeinde, entwickeln Sie innovative Projekte und reichen Sie den Antrag über das offizielle Eingabetool ein. Die nächste Ausschreibung wird im März 2027 publiziert.
Wählen Sie ein Thema aus den fünf Kategorien, entwickeln Sie eine Informationsveranstaltung und reichen Sie die Anmeldung ein. Die nächste Ausschreibung wird im März 2026 publiziert.
Um die Massnahmen aus der Roadmap umzusetzen, ist die Gebäudebranche gefordert und auf die Mitarbeit aller Akteurinnen und Akteure angewiesen. Wenn Sie eine Projektidee haben oder mehr über die Bildungsoffensive erfahren möchten, nehmen Sie Kontakt auf unter energiebildung@bfe.admin.ch
Die Shared Mobility oder geteilte Mobilität ermöglicht es Ihnen, je nach Situation das effizienteste Verkehrsmittel zu wählen und auch verschiedene Verkehrsmittel für eine Reise zu kombinieren. Wenn Sie zum Beispiel für einen Wochenendausflug Bikesharing, eine Zugreise und Carsharing kombinieren, reisen Sie häufig schneller, bequemer und erst noch nachhaltiger, als wenn Sie die ganze Strecke mit Ihrem eigenen Auto zurücklegen.
Viele Menschen in der Schweiz können dank dem dichten ÖV-Netz und den über 50 verschiedenen Sharing-Angeboten auf ein eigenes Auto verzichten und dabei trotzdem einen mobilen Lebensstil pflegen.
Daneben schafft die geteilte Mobilität einen gesamtgesellschaftlichen Nutzen und vereinfacht allen Bevölkerungsgruppen den Zugang zur Mobilität. Dank Angeboten wie zum Beispiel mybuxi können Menschen, die in Gebieten ohne gut ausgebauten öffentlichen Verkehr und die nicht Autofahren können, selbstständig mobil bleiben.
Die 60 % können auf verschiedene Arten finanziert werden: gemeindeeigene Budgets, Eigenleistungen, Gelder von Dritten oder eines kantonalen Programms. Andere Förderprogramme des Bundes sind jedoch ausgeschlossen.
Setzen Sie auf effiziente Systeme und erneuerbare Energien, also Warmwasser-Wärmepumpe, thermische Solaranlage, Holzheizung oder Fernwärme. Welches System sich am besten für Ihr Gebäude eignet, hängt von verschiedenen Faktoren ab, zum Beispiel vom Energieträger Ihrer Heizung, den Platzverhältnissen im Heizungskeller und den Standortbedingungen.
Lassen Sie sich von einer Fachperson beraten. Elektro-Wassererwärmer dürfen bereits heute in vielen Kantonen in Wohnbauten nicht mehr neu installiert werden. Oft ist sogar innerhalb einer Frist der Ersatz vorgeschrieben.
Am Parkplatz des Elektroautos wird meist eine sogenannte Wallbox installiert. Der Stecker am Ladekabel kommuniziert dann mit der Wallbox, um das Auto korrekt zu laden. Es gibt aber auch eine Lösung ohne Wallbox, nämlich ein spezielles Ladekabel mit einer integrierten Elektronik. Diese drosselt den Ladestrom des Autos bei Bedarf so, dass weder die Sicherungen des Gebäudes ausgelöst werden noch die Leitungen erhitzen.
Es sollte trocken, luftig und vor Nässe geschützt mindestens 1–2 Jahre gelagert werden. Die Restfeuchte sollte unter 20 % liegen.
Im Durchschnitt legen Menschen in der Schweiz mit dem Auto nicht mehr als 30 bis 40 Kilometer pro Tag zurück. Die dafür benötigte Energie können Sie zu Hause über Nacht innert 1 bis 3 Stunden laden. An speziellen Schnellladestationen laden die meisten Autos bis zu 80 % der Batteriekapazität innert 45 Minuten auf, einige Modelle auch deutlich schneller. Sie wollen es ganz genau wissen? Auf TCS-Autosuche finden Sie für jedes Modell Angaben zur Ladedauer.
Die Lebensdauer einer PV-Anlage wird an der Dauerhaftigkeit vom PV-Modul gemessen. Für PV-Anlagen an Fassaden werden meist Glas-Glas-Solarmodule eingesetzt. Die Solarzellen sind bei diesen Modulen zwischen zwei Gläsern eingepackt und verkapselt. Dadurch ergibt sich ein optimaler Schutz der Zellen gegenüber Umwelteinflüssen. Im Vergleich zu Glas-Folien PV-Modulen, welche oft auf dem Dach eingesetzt werden, ist durch den Glas-Glas-Aufbau der PV-Anlagen an Fassaden eine höhere Lebensdauer zu erwarten. Diese liegt im Bereich von anderen Fassadenmaterialien und kann bis über 40 Jahren betragen. Sollte ein Modul keine Energie mehr produzieren, würde es weiterhin die Funktion der Gebäudehülle erfüllen.
Sie ist je nach Energieversorgungsunternehmen bzw. Verteilnetzbetreibende unterschiedlich, doch allgemein lässt sich sagen: Der Zählerwechsel ist für Hauseigentümerinnen und -eigentümer fast ohne Aufwand. Sie werden einige Wochen vorher per Brief über den Wechsel informiert. Es entstehen keine direkten Kosten für den Zählerwechsel (z. B. Montage). Indirekt entstehen Kosten für die Zähler und die Kommunikations- sowie IT-Infrastruktur. Diese Kosten werden in die Netzkosten einberechnet. Ab 2026 sind die Kosten für die Messung und den Smart Meter auf der Stromrechnung separat aufgeführt. Die Umrüstung dauert knapp eine Stunde und bedingt etwa einen 15-minütigen Stromunterbruch. Fahren Sie vor dem vereinbarten Termin also Ihre Geräte herunter.
Mit Anreizen wie finanziellen Zuschüssen für ÖV-Abos oder Fahrradkäufe, Prämienprogrammen für umweltfreundliches Verhalten und dem Ausbau von Infrastruktur wie Veloparkplätzen oder Ladestationen für E-Autos. Kommunikation und Bewusstseinsbildung spielen ebenfalls eine wichtige Rolle.
Im Rahmen des Förderprogramms ist nur eine Impulsberatung «erneuerbar heizen» pro Wärmeerzeugungsanlage förderberechtigt.
Es ist nur eine Impulsberatung pro Wärmeerzeugungsanlage förderberechtigt.
Bioenergie ist zu 100 % erneuerbar, da sie aus nachwachsenden Rohstoffen besteht, die häufig Abfallprodukte sind. Ausserdem wurde das bei der Verarbeitung der Biomasse freigesetzte CO2 beim Pflanzenwachstum gebunden, wodurch unter dem Strich nur etwas CO2 für die meist kurzen Transportwege und die Anlagen anfällt.
Weiter werden Stoffkreisläufe geschlossen, weil bei der Weiterverarbeitung von Biomasse organisches Material und wichtige Nährstoffe zurückbleiben. Diese Rückstände können in der Landwirtschaft als wertvollen und nützlichen Dünger eingesetzt werden. Zudem werden durch die Verarbeitung der Biomasse lokale Arbeitsplätze geschaffen. Die Energie aus Biomasse kann, im Gegensatz zu anderen erneuerbaren Energien, jederzeit bezogen und sogar gespeichert werden.
Die Wasserkraftwerke produzieren, im Vergleich mit anderen Energiequellen, am wenigsten Treibhausgase für eine Kilowattstunde Strom und am meisten Energie. Unter Grauen Energie wird die Energie für die Baumaterialien, den Bau, den Betrieb und den Rückbau der Wasserkraftwerke zusammengefasst. Flusskraftwerke produzieren etwa 80 Mal mehr Energie als sie benötigten. Speicherkraftwerke haben, wegen den Dämmen, eine nicht ganz so gute Bilanz, doch auch sie produzieren etwa 60 Mal mehr Energie als sie verbrauchen. Zudem haben Speicherkraftwerke den grossen Vorteil, dass sie Strom genau dann produzieren können, wenn viel verbraucht und wenig produziert wird, zum Beispiel an einem windstillen Abend nach Sonnenuntergang.
Benzin und Diesel haben bereits an der Tankstelle einen grösseren CO2-Abdruck als der Strom für ein Auto, welches mit dem Schweizer Strommix fährt. Ölförderung, Transport und Raffinierung sind mit grossen Belastungen von Boden, Luft und Wasser verbunden. Und die Abfälle des Verbrennungsvorganges landen während der Fahrt als Abgasemissionen in der Atmosphäre. Doch auch die Batterieherstellung braucht Ressourcen, die in Minen abgebaut werden. Das ist ein grosser lokaler Eingriff in die Erdkruste, die Natur und die Ökosysteme, ganz ähnlich wie bei der Gewinnung von Erdölprodukten. Im Gegensatz zum globalen CO2-Problem sind die Eingriffe hier lokal und können auch mit lokalen Massnahmen kontrolliert werden.
Damit vernetzte Gebäudetechnik das tut, was sie soll, müssen die Komponenten untereinander kommunizieren. Häufig geschieht das auch übers Internet. Deshalb müssen Sie dafür sorgen, dass sich keine Unbefugten Zugang zu Ihrem System verschaffen. Wichtige Punkte dabei sind: • Verschaffen Sie sich eine Übersicht, wo welche Daten übertragen werden. • Wählen Sie sichere Passwörter für alle Komponenten der Gebäudeautomation, aber auch für WLAN, Router und Smartphone, falls das einmal verloren geht. • Jede Datenverbindung, ob übers Internet oder über Funk muss verschlüsselt sein. • Halten Sie Ihr Smart-Home-System auf dem neusten Stand und aktualisieren Sie sämtliche Software regelmässig.
Eine Heizung läuft nur dann effizient, wenn ihre Betriebszeiten zu den Lebensgewohnheiten der Bewohnerinnen und Bewohner passen. Wenn Sie über etwas technisches Grundwissen verfügen, können Sie Ihre Heizung anhand der Bedienungsanleitung selbst einstellen. Tipps dazu finden Sie auch im Merkblatt «Heizkurve richtig einstellen». Alternativ kann das eine Fachperson übernehmen, zum Beispiel ein Heizungsinstallateur oder eine Energieplanerin.
Eine zusätzliche Isolierung der Fassade verkleinert den Energieverbrauch um 10 bis 20 %. Vor allem bei vor 1975 gebauten Gebäuden mit einem normalerweise schlechten Wärmeschutz. Weitere Informationen zur Wärmedämmung der Fassaden finden Sie in der Publikation «Energiegerecht sanieren».
Energiegerecht sanieren
2022-03-01Bei einer besseren Isolation des Bodens resp. der Kellerdecke sinkt der Energieverbrauch um 5 bis 10 %. Weitere Informationen zur Wärmedämmung finden Sie in der Publikation «Energiegerecht sanieren».
Energiegerecht sanieren
2022-03-01Weitere Informationen zu Kellerräumen finden Sie in der Broschüre «Konditionierung von Kellerräumen in Wohngebäuden».
Konditionierung von Kellerräumen in Wohngebäuden
2021-01-19Nutzen Sie für die Berechnung der Heizkosten unseren Heizkostenrechner für Einfamilienhäuser und Mehrfamilienhäuser bis 6 Wohneinheiten.
Nutzen Sie für die Berechnung der Heizkosten unseren Heizkostenrechner für Einfamilienhäuser und Mehrfamilienhäuser bis 6 Wohneinheiten.
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Elektroautos sind in der Erstanschaffung zurzeit teurer als herkömmliche Fahrzeuge mit Benzin- oder Dieselmotor. Wie bei vielen Investitionen in energieeffiziente und nachhaltige Technologien zeigt sich der Preisvorteil auch bei Elektroautos erst in der langfristigen Rechnung. Bei einem Benzinpreis von 1.95 Franken und einem Verbrauch von sieben Litern pro 100 Kilometer ergeben sich für ein Fahrzeug mit Benzinmotor Kosten in der Höhe von 0.14 Franken pro Kilometer. Bei einem Strompreis von 0.25 Franken pro Kilowattstunde im Nachttarif und einem Verbrauch von 20 Kilowattstunden pro 100 Kilometer ergeben sich für ein Fahrzeug mit Elektromotor Kosten in der Höhe von 0.05 Franken pro Kilometer.
Bei einer Gesamtdistanz von 200 000 Kilometern über die ganze Lebensdauer des Autos sind das somit Treibstoffkosteneinsparungen in Höhe von 16 000 Franken, wodurch ein Mittelklasse-Elektroauto normalerweise günstiger kommt als ein Mittelklasse-Benzinauto. Die aktuellen Strompreise in der Schweiz finden Sie unter Strompreise (ElCom).
Comparis bietet einen Kostenvergleich zwischen Elektroautos und Verbrennerautos – sowie einen Versicherungsvergleich. Hier zeigt sich: Oftmals liegen die Anschaffungskosten bei E-Autos zwar höher als bei Verbrennern. Aber: Die Betriebs- und Versicherungskosten bei E-Autos sind meist deutlich geringer.
Das hängt stark von der Grösse des Windrades ab. Eine neuere Anlage mit einer Höhe von über 150 m und einer Flügellänge von etwa 50 m versorgt ein Dorf mit 4'500 Personen in ca. 2'000 Haushalten mit Strom. Würde das gleiche Dorf mit Solarstrom versorgt werden, müsste auf einer Fläche von sechs Fussballfeldern Photovoltaikanlagen installiert werden.
Technische Anlagen machen das Wohnen komfortabel. Sie müssen aber auch richtig eingestellt, betrieben und gewartet werden. Deshalb lohnt es sich zu prüfen, wie viel Technik tatsächlich nötig ist. Wenn es die Konstruktion des Gebäudes zulässt, können gewisse Gebäudetechnik-Komponenten kleiner dimensioniert oder weggelassen werden. So sparen Sie Aufwand, Energie und Kosten.
Die Anzahl der notwendigen Bohrungen für die Nutzung von Erdwärme hängt vom Heizbedarf des Gebäudes, der Wärmeleitfähigkeit des Bodens und der gewählten Technik ab
Bei Einfamilienhäusern reicht in den meisten Fällen eine einzelne Bohrung, die typischerweise 50 bis 300 Meter tief ist, aus. Die Tiefe und Auslegung werden individuell berechnet, sodass die Sonde genug Wärme liefert. Bei Mehrfamilienhäusern oder Gebäude mit höherem Energiebedarf sind mehrere Bohrungen notwendig. Die Sonden werden mit genügend Abstand zueinander gesetzt, um eine gegenseitige Beeinflussung zu vermeiden. Die genaue Anzahl bestimmen Fachpersonen anhand des Gesamtwärmebedarfs und der Bodenverhältnisse.
Sie können ein bis zwei Einzelprojekte mit Beiträgen von 30’000 bis 50’000 Franken für das Gesamtprojekt einreichen.
Der Energieertrag einer PV-Anlage an Fassaden hängt ab von der Sonneneinstrahlung, der nutzbaren Fläche, dem Wirkungsgrad des Solarmoduls und dem allgemeinen Systemwirkungsgrad (Performance Ratio).
Die Sonneneinstrahlung ist abhängig vom Standort und der Ausrichtung und kann beispielsweise über die Webseite https://sonnenfassade.ch ermittelt werden.
Der Wirkungsgrad von einem Solarmodul hängt von der eingesetzten Zelltechnologie ab. Moderne Solarmodule weisen einen Wirkungsgrad von rund 23% auf. Werden farbige Solarmodule eingesetzt reduziert sich die Effizienz je nach Farbnuancen und Technologie um 5 – 50 %.
Der Systemwirkungsgrad hängt von vielen Parametern wie Kabelverluste, Wechselrichterverluste, Temperaturverluste etc. ab und beträgt meist etwa 80%.
Zur Ertragsberechnung wird die Sonneneinstrahlung in kWh/m2 mit der Fassadenfläche in m2, dem Modulwirkungsgrad in % und dem Systemwirkungsgrad in % multipliziert.
Heizen mit Fernwärme kennt praktisch keine Preisschwankungen, denn die erneuerbaren Energieträger wie Holz, Abfall oder Abwärme sind einheimisch und somit kaum Kursschwankungen an den Börsen unterworfen. Dadurch können Sie bestens budgetieren und riskieren keine Überraschungen. Auch müssen Sie sich nicht mit Heizungsrevisionen, Tank- und Brennerservice sowie dem Kaminfeger befassen.
Heizen mit Holzenergie macht die teureren Anschaffungskosten im Vergleich zu Gas- und Ölheizungen im Laufe der Jahre wieder wett. Dafür sorgen die tieferen Brennstoffkosten für den Betrieb der Holzheizungen. Dank dem heute vergleichsweise hohen Wirkungsgrad sind moderne Holzheizungen punkto Wirtschaftlichkeit eine gute Wahl.
Beim Heizen mit Solarthermie müssen die Anschaffungskosten für Kollektoren, Speicher, Anschlüsse und Verrohrung mit den Einnahmen oder den Minderausgaben für fossile Brennstoffe über die Dauer in ein Verhältnis gesetzt werden. Die Betriebskosten für Solarwärme-Anlagen sind relativ gering und die Sonne ist eine unendliche Wärmequelle. Der wichtigste Punkt bei der Wirtschaftlichkeit von Solarwärme-Anlagen hängt letztlich davon ab, ob Solarthermie ausschliesslich für die Warmwasser-Bereitung oder für die zusätzliche Heizungsunterstützung verwendet wird. Auch die Gebäudedämmung spielt eine Rolle. Dank der Förderung von Solarwärme-Anlagen amortisieren sich die Systeme jedoch schneller, was sie zu einer lohnenden Alternative zu fossilen Systemen macht.
Heizen mit Wärmepumpen ist zwar etwas teurer in der Investition als zum Beispiel der 1:1-Ersatz einer fossilen Heizung. Doch die Betriebs- und Energiekosten sind tiefer, da über zwei Drittel der Energie aus der Umgebung stammt. Das macht sich in der Abrechnung bemerkbar. Die Versorgungssicherheit ist das ganze Jahr gewährleistet, und die Wärmequelle unterliegt keinen Preisschwankungen. Die Wärmepumpen-Systeme halten mindestens 20 Jahre. Dadurch können Sie gut budgetieren und riskieren beim Heizen keine Überraschungen.
Die Schweiz hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2050 nicht mehr CO2 auszustossen als auch wieder gebunden wird. Der grösste Teil der CO2-neutralen Stromproduktion sollen die Solarenergie und die bereits stark ausgebaute Wasserkraft übernehmen. Doch beide produzieren am meisten Strom im Sommerhalbjahr. Die Windenergie mit ihrem Winterstrom soll als dritte Säule der Energieversorgung der Schweiz die Versorgungssicherheit im Winter erhöhen und die Schweiz von Stromimporten unabhängiger machen.
2023 wurde rund 8 % des Schweizer Endenergieverbrauchs, also Strom, Wärme, Treibstoffe, mit Biomasse abgedeckt. Der grösste Teil davon macht die Verbrennung von Holz zur Wärme- und Stromgewinnung mit 6.2 % des Gesamtverbrauchs aus. Weitere wichtige Energieträger aus Biomasse sind mit knapp 1 % des Endenergieverbrauchs flüssige Treibstoffe, mit 0.6 % Biogas inkl. Einspeisung ins Erdgasnetz, sowie 0.3 % aus erneuerbaren Abfällen wie Klärschlamm oder Papierverarbeitungsresten (ohne erneuerbare Anteile im Haushaltskehricht).
2023 wurde 37.2 TWh oder 57,6 % des Stromverbrauchs von Wasserkraftwerken produziert. Dieser Strom hatte einen Wert von über 1.8 Milliarden Franken. Die Gemeinden verdienten dabei rund 550 Millionen Franken, weil die Wasserkraftwerke das Wasser benutzen durften.
Nein, in der Schweiz nicht. Konflikte mit Nahrungsmitteln können dann auftreten, wenn Energiepflanzen auf Flächen angebaut werden, die für die Nahrungsmittelproduktion geeignet sind. Hierzulande ist dies nicht der Fall; denn für die Energieproduktion kommen primär organische Abfälle oder Waldholz zum Einsatz. Die Schweiz legt hohen Wert darauf, dass Biomasse zuerst Nahrungsmittel und Baustoff ist, dann als Futtermittel und erst in einem dritten Schritt energetisch eingesetzt wird. Dieses Prinzip hat der Bund in seiner Biomassestrategie festgeschrieben.
Die Batterie von Elektroautos hat sich in den vergangenen zehn Jahren deutlich verbessert. Zum Beispiel wird heute viermal weniger Kobalt für eine Batterie benötigt. Und der CO2-Ausstoss bei der Herstellung wurde um die Hälfte reduziert. Forschungsteams auf der ganzen Welt sind mit Hochdruck dran, die Batterie weiterzuentwickeln und weiter zu verbessern. In der Schweiz forscht zum Beispiel die Empa intensiv daran.
Die wichtigsten Resultate aus dem Benchmarking 2024 finden sich hier:
EVU-Benchmarking - Ergebnisse 2023/24
2025-01-21Die Auswertungsberichte zu früheren EVU-Benchmarkings finden Sie unter den folgenden Links:
Zusatzauswertung zum EVU-Benchmarking 2020:
Benchmarking von Energieversorgungsunternehmen in den Bereichen Energieeffizienz und erneuerbare Energien
2021-01-29Nach den Bereichen Angewandte Forschung und Entwicklung sowie Pilot- und Demonstrationsprojekte soll EnergieSchweiz neuen Technologien und Konzepten in den Bereichen Energieeffizienz und/oder erneuerbaren Energien zum Marktdurchbruch verhelfen. Mehr dazu finden Sie unter dem Überblick Innovationsförderung.
Sie können Ihr Gesuch online auf dem Kundenportal von Pronovo Kundenportal von Pronovo einreichen.
Unter Lightbank finden Sie verschiedene Förderprogramme zur Sanierung von Beleuchtungsanlagen in Zweckbauten. Fördergesuche für grössere Lichtkonzept-Projekte können Sie direkt bei ProKilowatt einreichen. Ziehen Sie für komplexere Anfragen am besten eine Fachperson bei.
Stückholzheizungen sind ideal für Einfamilienhäuser. Pelletheizungen eignen sich für Einfamilienhäuser sowie kleinere Mehrfamilienhäuser und Überbauungen. Holzschnitzelheizungen können in mittleren bis grösseren Gebäuden eingesetzt werden, oft in Kombination mit Fernwärmenetzen. Bei allen Holzheizungen muss genügend Platz für den Brennstoffvorrat vorhanden sein. Der bestehende Tankraum Ihrer Ölheizung ist in der Regel gross genug für beispielsweise ein Pelletsilo.
Die dargestellten Informationen entsprechen keiner offiziellen Statistik des Bundes und es können aufgrund methodischer Unterschiede und abweichender Datengranularität Abweichungen entstehen. Die zugrundeliegende Datenbasis wird laufend verbessert und mit öffentlich verfügbaren Daten aktualisiert. Die Verantwortung für die Methodik und die angezeigten Ergebnisse liegt bei der geoimpact AG.
Das Potenzial für erneuerbares Heizen mit Fernwärme ist in der Schweiz sehr gross. Für Fernwärmenetze lassen sich unter anderem folgende erneuerbare Wärme- bzw. Abwärmequellen nutzen: See-, Grund- und Abwasser, aber auch Holz, Geo- und Solarthermie sowie Abwärme aus Kehrichtverwertungsanlagen (KVA) und Industrie.
Es gibt auch Wärmeverbünde, «kalte» Verteilnetze, bei denen das Wasser zuerst auf ein passendes Temperaturniveau gehoben werden muss. Eine Temperaturerhöhung kann bei Bedarf beispielsweise mit einer Wärmepumpe erreicht werden.
Er dient vor allem der Zustands- und Uhrzeitanzeige. Geräte im Stand-by-Modus stehen auf Bereitschaft und können Signale einer Fernbedienung oder eines Netzwerks empfangen. Bei einigen Geräten spielt auch die sofortige Funktionsbereitschaft eine Rolle, zum Beispiel bei Kaffeemaschinen oder Druckern.
Die Expertinnen und Experten der Infoline von EnergieSchweiz beantworten Ihre Fragen zu den folgenden Themen:
Gebäude, Gebäudetechnik, Erneuerbare Energien Fragen zum Bau von Gebäuden, zur Erneuerung der Gebäudehülle (Dach, Fenster, Fassade) und zu haustechnischen Anlagen (Heizung, Warmwasser, Klima, Lüftung) inklusive erneuerbare Energien (Holzheizung, Sonnenkollektoren und Photovoltaik, Wärmepumpe etc.), zum Gebäudeenergieausweis der Kantone (GEAK) und zur Finanzierung (Förderbeiträge, Hypothekarkredite, Einmalvergütung für Photovoltaikanlagen).
Elektrogeräte und Beleuchtung Fragen zu elektrischen Haushaltsgeräten (Waschmaschine, Geschirrspüler, Kühlschrank, Kaffeemaschine etc.), zu Leuchtmitteln und Leuchten, zu Computer und Unterhaltungselektronik (Fernsehgeräte, Set-Top-Boxen etc.), zur Energieetikette, zur Entsorgung von Geräten und zum Bezug von Strom aus erneuerbaren Energien.
Mobilität Fragen zu Fahrzeugtechnologien und zum Kauf von Fahrzeugen, zur Energieetikette, zum Fahr- und Mobilitätsverhalten sowie zum öffentlichen Verkehr.
Erneuerbare Energien in Unternehmen Fragen zur Nutzung erneuerbarer Energien (Photovoltaik, industrielle Wärmepumpen, thermische Solaranlagen, Holz, organische Reststoffe etc.).
Energieeffizienz in Unternehmen Massnahmen für die energetische Betriebsoptimierung, effiziente Beleuchtung, zum Einsatz von energieeffizienten elektrischen Geräten, zu Energieeinsparungen in Serverräumen, Fragen bei der Abwärmenutzung, zu Kälteanlagen, Pumpen, Druckluft, Motoren und Antriebssystemen sowie Fragen zum Mobilitätsmanagement.
Informationen zu ausgeschriebenen und laufenden Projektförderungen sowie zum Vorgehen bei der Anmeldung von Projekten.